Dortmunder Schausteller verärgert über Winter-WM in Katar

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Was wir bereits wissen
"Absoluter Mist" - die für den Winter-WM 2022 in Katar stößt bei den Dortmunder Schaustellern auf wenig Gegenliebe. Doch es auch andere Stimmen.

Dortmund.. Dortmunds Schausteller ärgern sich über die Entscheidung, die Fußball-WM 2022 in Katar im Winter stattfinden zu lassen. Beim Gedanken an das Großereignis in Katar in sieben Jahren wird der Mann, der das Public Viewing auf dem Friedensplatz organisiert, fast ein bisschen wütend. Am Dienstag hatte eine Task-Force der Fifa entschieden, die WM wegen der Hitze im Katar in den Winter zu verlegen.

Ein Public Viewing im Freien sei im November und Dezember nicht möglich, sagte Hans-Peter Arens im Gespräch mit unserer Redaktion. Zumal es mit dem Weihnachtsmarkt kollidieren würde. "Diese Entscheidung ist schädlich für das Public Viewing und für den Weihnachtsmarkt", sagte er.

WM-Rudelgucken in der Westfalenhalle?

Alternativen für das Rudelgucken ergeben sich drinnen. Konkrete Pläne gibt es so weit im Voraus noch nicht. Andreas Weber, Sprecher der Westfalenhalle, signalisiert: "Wir sind für ein Public Viewing zur WM in Katar offen."

Im FZW sehen die Mitarbeiter die Entscheidung kritisch. "Wir werden aber versuchen, die Spiele zu übertragen", sagt Sprecher Matthias Schmidt. Viele Wirte haben sich über die Winter-WM noch nicht weiter Gedanken gemacht.

"Nichts für die Fankultur"

"Indoor kann auch Spaß machen", sagt Matthias Wiesener, Küchenchef von Wenkers am Alten Markt. "Aber ich glaube, für die Fankultur ist die Winter-WM nichts." Sebastian Nötzel, Betreiber vom "Kumpel Erich" im Kreuzviertel sagt: "Für uns als Kneipe ist das eine ganz gute Angelegenheit. Wir haben eine Heizung." Er sieht aber die Kollision mit Weihnachtsfeiern.