Tag der Arbeit
Dortmunder Polizei ist am 1. Mai im Dauereinsatz
28.04.2010 | 07:24 Uhr 2010-04-28T07:24:00+0200
Dortmund. Der 1. Mai wird für die Polizei zum Großkampftag. Bisher sind 66 Veranstaltungen am Vorabend des Feiertages sowie am Samstag auch von linker und rechter Seite allein in der Innenstadt angemeldet, 33 davon muss die Polizei aus Sicherheitsgründen begleiten. Und dann spielt auch noch der BVB.
Seit dem überfallartigen Angriff Rechtsradikaler auf die Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in der Dortmunder Innenstadt am 1. Mai 2009 sei die Dortmunder Polizei gewarnt und vorbereitet. „Wir haben viele Kräfte im Einsatz, davon viele geschlossene Einheiten”, sagte der Leitende Polizeidirektor Dieter Keil. Ob es die Beamten auch in diesem Jahr mit rechtsradikalen Besuchern in der Stadt zu tun haben werden, entscheidet sich wohl am Donnerstag.
Dann werden sich Polizei und der Anmelder einer rechten Demonstration für den 30. April zu einem so genannten Kooperationsgespräch treffen. Rechte haben am Dienstag beantragt, mit 70 Personen am frühen Abend vom Hauptbahnhof nach Dorstfeld marschieren zu dürfen. Am nächsten Tag findet eine zentrale Mai-Kundgebung Rechtsradikaler in Schweinfurt statt. Dortmund ist Zwischenhalt mehrere Neonazis von außerhalb. Diese Anmeldung erhält besondere Brisanz dadurch, dass am selben Tag der SPD-Bundesparteivorsitzende Sigmar Gabriel um 16.46 Uhr mit dem Zug am Bahnhof erwartet wird, um anschließend zu weiteren Wahlkampf-Veranstaltungen zu reisen.
"Es geht ans Limit"
Die Mayday an den Westfalenhallen mit mehreren tausend Besuchern wird einen weiteren Einsatzschwerpunkt bilden. „Die Kollegen, die dort arbeiten, sind am Samstag wieder im Einsatz. Es geht ans Limit”, sagte Polizeipräsident Hans Schulze.
Der DGB plant am 1. Mai um 11 Uhr einen Demonstrationszug vom Theatervorplatz zum Westfalenpark mit anschließender Kundgebung dort. Ein Zusammenschluss linker und alternativer Bündnisse hat für 15 Uhr zu einem Umzug vom Bahnhof zum Nordmarkt aufgerufen. Parallel spielt Borussia Dortmund gegen Wolfsburg um den Einzug in die Champions League. Der 1. Mai - für die Polizei auf jeden Fall ein Tag der Arbeit.
04:19
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22:47
Och, weder Drohgebärden kann ich finden, noch geschmacklose Beleidigungen. Generell halte ich jedoch Beleidigungen gegen geschacklose Menschen für akzeptabel.
22:12
@17
Gut, sagen wir also aufgeplusterte Drohgebärden UND geschmacklose Beleidigungen. Danke für die Ergänzung.
21:57
@16von vaikl
aufgeplusterte Drohgebärden? Wo sind denn diese zu finden?
Konsum schlechter Drogen? Na dann hast du halt die guten eingeworfen, nazi-scum!
19:46
@jcm
Vielleicht ist der Konsum schlechter Drogen, so wie Sie ihn anscheinend heute praktiziert haben, neben pubertären Ausfallerscheinungen ein weiterer Grund für solch aufgeplusterte Drohgebärden inklusive schwulstiger, vor Geschichtsklitterung triefenden Rechtfertigungsversuche.
14:57
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14:53
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13:54
Fakt bleibt, dass die Rechtskonservativen (lol) Demokratie-Verächter sind, dabei gleichwohl die Demokratie-Rechte für sich in Anspruch nehmen.
Ich benutze für diese Patienten daher längst das Wort Demokratie-Schmarotzer!
Und dass diese JEDEN, der sich ihnen in den Weg stellt, als Linksfaschisten (lol) bezeichnen, prallt an allen ab, die sich berechtigte Sorgen um den Demokratie-Erhalt machen. Auch, wenn die derzeitige Form Re-Form-Bedarf hat...
Und, vak...: in der Weimarer waren die Teutschen noch vom Untertanengeist geprägt, der auch nach WKII noch durch die Republik zog! Manch einer ist noch heute davon beseelt. Der mündige Büger ist vom plumpen schwarz-weiß-Denken jedenfalls befreit! Bleibt die Frage, ob die Verdummung der Bevölkerung die Mündigkeit nicht längst wieder untergräbt - die Lemminge lassen grüßen.
Und was die - rechtskonservativen - ständigen Querverweise auf den Berliner 1. Mai betreffen: Die DEUTLICHE Mehrheit der Angeklagten/Verurteilten waren vorher in keinster Weise politisch aktiv oder hatten schon mal Bekanntschaft mit der Polizei gemacht.
Linksradikale Randalierer ist jedenfalls schon längst keine überzeugende Erklärung mehr für Gewaltexzesse in dieser Republik! Ebenso wenig wie Pubertierende oder dergl...
12:17
Ich bin sehr froh, dass unser Grundgesetz die Form der friedlichen Demonstration unbedingt schützt. Darunter fallen dann aber keine pubertären Gassenprügeleien von hormongestörten Halbwüchsigen und auch keine Sachbeschädigungen.
Das vorgebliche Beschützen der Demokratie mittels Gewalt durch Nicht-Angehörige der Exekutive ist das eigentlich Gefährliche, siehe Weimar.
11:55
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