Dortmunder erfinden Schaukelpferd mit Motor
12.02.2010 | 13:22 Uhr 2010-02-12T13:22:00+0100
Dortmund. Beim "Jugend forscht"-Regionalwettbewerb in der DASA haben sich zwei Dortmunder Gruppen und eine Lippstädter Gruppe für die nächste Runde qualifiziert. 35 Gruppen hatten Arbeiten aus Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Mathematik, Informatik, Physik, Technik und Arbeitswelt präsentiert.
75 Jungforscher haben beim "Jugend forscht"-Regionalwettbewerb in der Dortmunder DASA ihre Beiträge präsentiert. Aus 35 Arbeiten prämierte die Jury Arbeiten aus Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaft, Mathematik, Informatik, Physik, Technik und der Arbeitswelt.
Direkt für die Landeswettbewerbe qualifizierten sich drei Forschergruppen. In der Juniorensparte "Schüler experimentieren" für Jugendliche bis 14 Jahren teilen sich zwei Projekte den Sieg.
Ein Schaukelpferd mit Motor-Antrieb
Zum einen überzeugten Noah Albers und Florian Berg (Phoenix-Gymnasium Dortmund) mit ihrem „Schaukelpferd mit Antrieb“. Die beiden erringen auch den ThyssenKrupp Sonderpreis für besonders junge und pfiffige Techniker. In ihrer Projektbeschreibung heißt es: „Wir kennen das Problem, dass Mütter ihre Kinder im Schaukelpferd anschubsen müssen. Sie müssen kochen und ihre Kinder jammern ihnen die Ohren voll. Sie müssen ihr Baby stundenlang anschubsen. Wir haben für dieses Problem eine Lösung: Wir bringen einen Motor an dem Schaukelpferd an und erzeugen die Schaukelbewegung mit Hilfe von Elektrizität. Ohne Aufwendung menschlicher Kraft. Der Motor stößt das Schaukelpferd achtmal pro Minute von der Erde ab.”
Der zweite Sieger ist Jonas Fleck (Phoenix-Gymnasium Dortmund). Er tüftelte an einem automatischen Gefahrenwarnsystem für Kraftfahrzeuge. In der Sparte der 15- bis 21-Jährigen setzte sich das Projekt „Automatisch Fasen - sicher und bequem“ von Thomas Sapovalov, Andreas Schmidt und Fabian Arens (Rothe Erde GmbH Lippstadt) durch.
10 000 Teilnehmer beim Wettbewerb
Die Teilnehmer stammten aus Arnsberg, Attendorn, Beckum, Dortmund, Hagen, Hamm, Lippstadt, Lüdenscheid, Lünen, Schwerte, Werl, Wetter und Witten.
Über 10 000 Jugendliche nahmen am Wettbewerb teil. Die Sieger der elf Regionalwettbewerbe in NRW qualifizieren sich für den Landeswettbewerb in Leverkusen bzw. Bochum im Frühjahr. Das Finale der 45. Runde von Jugend forscht bildet der Bundeswettbewerb vom 13. bis 16. Mai in Essen.
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