Dortmund wandelt sich zum Dienstleistungszentrum

Der Dienstleistungssektor ist breit gefächert. Er umfasst neben Bereichen wie der Friseur-, Taxi- und IT-Branche auch die zahlreichen Forschungsinstitute in Dortmund.
Der Dienstleistungssektor ist breit gefächert. Er umfasst neben Bereichen wie der Friseur-, Taxi- und IT-Branche auch die zahlreichen Forschungsinstitute in Dortmund.
Foto: Archivfoto: Dieter Menne
Was wir bereits wissen
Um 18,9 Prozent ist zwischen 2000 und 2013 in Dortmund die Zahl der Erwerbstätigen im Dienstleistungsbereich gestiegen. Die Stadt liegt auf Platz 3 der kreisfreien Städte.

Dortmund.. Kohle, Stahl und Bier war gestern - Dortmund hat sich zum Dienstleistungszentrum gewandelt. Eine neue Statistik des Landesstatikamts untermauert das: Zwischen 2000 und 2013 ist die Zahl der Erwerbstätigen im Dienstleistungsbereich um 18,9 Prozent gestiegen. Im Landesvergleich steht Dortmund damit sehr gut da.

Wer aus anderen Teilen Deutschlands stammend Dortmund noch immer als Kohle-Stahl-Industriestadt wahrnimmt, sollte sich eine neue Statistik von IT NRW ansehen: Diese gibt an, dass die Zahl der Erwerbstätigen im Dienstleistungsbereich in Dortmund seit dem Jahr 2000 von 224.800 auf 267.400 im Jahr 2013 gestiegen ist. Ein sattes Plus von 18,9 Prozent.

Dortmund auf Platz 3 der kreisfreien Städte in NRW Kampagne

Damit liegt Dortmund in Nordrhein-Westfalen bei den kreisfreien Städten auf Platz drei. Nur in Münster (+19,5 Prozent) und in Leverkusen (+34 Prozent) ist die Zahl der Dienstleistungs-Beschäftigen in gleichen Zeitraum stärker angestiegen.

Der Dienstleistungssektor ist breit gefächert, umfasst unter anderem Bereiche wie die Friseur- und Taxi-Branche, das Bank- und Versicherungswesen, IT-Dienstleistungen, Handel oder die Arbeit der vielen Forschungsinstitute in Dortmund.

Insgesamt verzeichnet die Statistik in Dortmund zwischen 2000 und 2013 einen Anstieg der Erwerbstätigen von 281.500 auf 314.500. Anders als im Dienstleistungssektor ist die Zahl der Beschäftigten im Produzierenden Gewerbe deutlich gesunken: von 56.300 (2000) auf 46.800 (2013), ein Minus von 16,9 Prozent.