Dortmund plant mit Sex- und Hotelsteuer
26.05.2010 | 10:05 Uhr 2010-05-26T10:05:00+0200
Dortmund. Die Stadt Köln macht's vor, Dortmund kann und will nachziehen: Frisches Geld möchte Dortmunds Kämmerer aus der Sex- und Hotelsteuer ziehen. Die Hundesteuer steigt aber weniger stark als angenommen.
Die erste Hürde für die Sex- und die Hotelsteuer scheint gemeistert: Die Stadt Köln, die den Vorreiter bei der Einführung der Steuerarten spielt, hat das Plazet des Regierungspräsidenten erhalten. Darauf hat man Dortmund gewartet - jetzt soll nachgezogen werden. Dafür meldet Dortmunds Kämmerer Jörg Stüdemann aber Korrekturen bei der Hundesteuer an.
Zur Erinnerung: Vorgesehen war, die Steuer für Besitzer eines Hundes um 24 Euro von 144 auf 168 Euro anzuheben. Da muss es hinter den Kulissen wohl Proteste gehangelt haben. Tatsächlich will sich Stüdemann jetzt mit einer Anhebung um 12 Euro begnügen, von 144 auf 156 Euro. Und: Für alle, die mehr als einen Hund haben, soll es vorbehaltlich der Zustimmung des Rates sogar billiger werden. Sie sollen für jedes weitere Tier künftig einheitlich 156 Euro an die Stadtkasse überweisen. Das bringt den Betroffenen satte Ersparnis. Zurzeit werden bei zwei Tieren 192 Euro pro Stück fällig, bei drei Tieren sogar jeweils 216 Euro. Zum Vergleich: Wer drei Hunde sein eigen nennt, ist bislang mit 648 Euro dabei - demnächst nur noch mit 468 Euro. Und spart immerhin 180 Euro im Jahr. Dennoch erhofft sich der Kämmerer unter dem Strich Mehreinnahmen von rund 165.000 Euro aus der Hundesteuer. Bislang bringt sie knapp 2 Mio. Euro ein.
Zwei Millionen aus Hotel- bzw. Bettensteuer
Einen ähnlich hohen Betrag, rund zwei Millionen Euro, erhofft sich Kassenwart Stüdemann aus der Einführung der Hotel- bzw. Bettensteuer, für die sich wiederum Wirtschaftsförderer Udo Mager nicht erwärmen mag. Wie der Hotel- und Gaststättenverband das Vorhaben bewertet, wird Stüdemann bei den anstehenden Gesprächen hören.
Eher nichts hält Stüdemanns Kollege, der städtische Rechtsdezernent Wilhelm Steitz, von der Idee, nicht allein in Bordellen und sonstigen einschlägigen Etablissements Sexsteuer zu kassieren, sondern auch die Prostituierten an der Ravensberger Straße mit 15 Euro pro Tag zur Kasse zu bitten. „Wenn wir wollen, dass die Frauen und ihre Kunden ihre Geschäfte an der Ravensberger Straße verrichten und eben nicht in Wohngebiete ausweichen, sollte die Stadt keine Steuer erheben." Stüdemann hingegen verspricht sich 750 000 Euro Mehreinnahmen.
10:08
@24,25
Ja ne, is klar: Die [von mir selbst editiert], die während der Brutzeit Hunde im Naturschutzgebiet ohne Leine rumlaufen lassen, sind Opfer von Denunziation, wenn man ihnen normales menschliches Benehmen beibringen will.
Die Regeln in diesem Land gelten für alle in gleicher Weise. Übrigens dürfte ein Förster in einem Naturschutzgebiet frei laufende Hunde ohne Vorwarnung abschiessen.
Das Ordnungsamt ist nicht die politische Polizei und gesetzeskonforme Hundehaltung keine Frage der Gesinnung. Ihr Denunziationsvorwurf ist somit komplett lächerlich. Sie nehmen sich raus, mit ihrem Hund über dem Gesetz zu stehen. Das steht Ihnen nicht zu und da fast jeder ein Handy mit Fotofunktion besitzt, ist es eine mögliche Form von Bürgercourage, notorische Störer an den Haken zu nehmen
04:51
@23
Solche Eierköppe wie Sie gibt es leider immer wieder hier....Gibt es denn bei Euch Anschi....prämien ?
04:38
#23.Schwarzbart,
Der schlimmste Mann im Land, ist der Denunziant
Gestern schon jemand (beim Ordnungsamt) angeschissen? MELDUNG GEMACHT? SUUUUUPER!
10:49
Hunde sind nicht das Problem. Das Problem sind die prolligen Halter. Besonders dann, wenn Zeitgenossen, denen die soziale Inkompetenz ins verwüstete Gesicht gemeisselt ist, mit ausgesucht grossen und gefährlichen Hunden unterwegs sind. Oder Lehrerinnen beiderlei Geschlechts, die ihre unerzogenen und unkontrollierbaren Viecher natürlich unangeleint in der Bolmke - und dort vorzugsweise im Naturschutzgebiet - herumstöbern lassen - zu dieser Jahreszeit sehr zur Freude der Bodenbrüter im, ich sagte es schon, Naturschutzgebiet.
Da hilft nur eines: Handy raus, Hund und Halter fotografieren, per eMail ans Ordnungsamt.
10:20
Die Sowjetunion ist seit gut 20 Jahren Geschichte!
Ich weis nicht welche Einstellung die Leute dort zur Exkementen hatten.
Aber sowohl in der SU, hier und in BurkinaFaso denke ich, wünschen die meisten Leute, dass ihre Parks- so sie denn welche haben- nicht vollgekacht und für Menschen mit Kindern nutzbar sind.
Und das finde ich überhaupt nicht erschreckend sondern ganz normal!
09:21
Hallo. Marina. Die sind eh von der dubiosen Steuer
befreit. Ansonsten finde ich Ihre Ansicht erschreckend. Kommen Sie aus der Sowjetunion?
Die Leute dort haben auch so Einstellungen......
09:17
Wie schon angemerkt, eine Sexsteuer auf dem Straßenstrich der Ravensburgerstr. wird die dort tätigen Damen veranlassen sich woanders zu postieren - und zwar so, dass sie von Freiern erkannt werden und von der Polizei nicht belangt werden können. Es sei denn, die Polizei setzt Zivilpolizisten ein, die den Freier spielen, aber solche Einsätze kosten mehr als sie bringen.
Wie üblich: Problemverlagerung!
08:28
@WestfaliaMicha
ach ja,Micha, Du hast Recht. Lawinen-, Blinden-, Drogen- und snstwelche Nutzhunde können wir meinetwegen von der Steuer befreien!
Die kacken i.d.R. auch nicht in die Parks!
05:02
marina wenn du mal unter einer lawine bist oder blin wärst du dankbar das es hunde gibt, du bist es nicht mal wert von einem angepisst zu werden :-)
21:35
hundesteuer und bußgelder fürs rumkacken und ignorieren des leinenzwangs rauf, aber richtig, und schnell!