Dortmund hat gute Chancen als Ausrichter für Ökumenischen Kirchentag 2019
16.11.2011 | 20:18 Uhr 2011-11-16T20:18:00+0100
Dortmund. Die Evangelische Kirche von Westfalen bewirbt sich um die Ausrichtung des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentags und setzt auf Dortmund als Gastgeber für das Treffen der Protestanten mit mehreren Hunderttausend Teilnehmern. Austragungsort könnte das BVB-Stadion sein.
Die Chancen stehen gut, dass die aktuelle Hauptstadt des deutschen Fußballs im Jahr 2019 Austragungsort einer fünftägigen Großveranstaltung abseits des Ballsports wird: Die Evangelische Kirche von Westfalen bewirbt sich um die Ausrichtung des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentags und setzt auf Dortmund als Gastgeber für das Treffen der Protestanten mit mehreren Hunderttausend Teilnehmern.
WM-Spielstätte, Loveparade und in diesem Jahr die Meisterfeier sind drei Ereignisse aus der jüngsten Geschichte, die zeigen, dass die Stadt Großveranstaltungen stemmen kann; 1963 war der Kirchentag zuletzt in Dortmund.
Eine Entscheidung steht noch aus, aber die Landeskirche nimmt ihre Bewerbung ernst. Das Kirchenparlament hat beschlossen, im nächsten Jahr rund drei Millionen Euro für die Ausrichtung des Kirchentags zurückzulegen; weitere Rückstellungen sollen in den nächsten Jahren folgen.
Austragungsort des Schlussgottesdienstes könnte das Stadion an der Strobelallee sein; die Unterbringung der Teilnehmer erfolge sowohl in Hotels als auch in Schulen oder Turnhallen. Es gibt sogar Pläne, den Kirchentag 2019 zum dritten Mal als ökumenisches Glaubenstreffen auszurichten.
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