Dortmund feiert zehnten Vegan-Street-Day

Sogar Döner gibt es vegan: Hier die Variante ohne tierische Produkte.
Sogar Döner gibt es vegan: Hier die Variante ohne tierische Produkte.
Was wir bereits wissen
Am Samstag steigt in der Dortmunder Innenstadt der Vegan-Street-Day, bei dem alternatives Essen, Kleidung und Kosmetik präsentiert werden.

Dortmund.. Vegan leben ist nicht mehr nur ein Trend - immer mehr Menschen entscheiden sich für ein Leben ohne Tierprodukte. Dass dazu nicht nur Lebensmittel sondern auch Kleidung, Kosmetik und mehr zählen, zeigt der Vegan-Street-Day am Samstag. Anregungen finden dann auch (Noch-)Nicht-Veganer auf dem Friedensplatz.

Auf dem Friedensplatz und an der Reinoldikirche dreht sich an Samstag (11.7.) von 11 bis 19 Uhr alles um das tierproduktfreie Leben. Veganer können sich hier untereinander austauschen und denen, die es noch werden möchten, Tipps geben. Die Besucher erfahren an fast 90 Ständen, dass es für so ziemlich jedes tierische Produkt auch eine tierfreie Alternative gibt.

Ernährung Vegane Cupcakes, vegane Burger, veganes Eis, veganer Käse - das gibt's hier auch direkt zum Kosten und Schlemmen. "Der Vegan-Street-Day bietet die ideale Gelegenheit, sich über die vegane Lebensweise zu informieren und die Vielfalt veganer Produkte kennenzulernen", sagt Sandra Franz, Pressesprecherin des Veranstalters Animal Rights Watch.

Vorträge und Kochshows

Etwa 100 Verkaufs- und Infostände verteilen sich über die zwei Plätze. Neben Essen gibt's vegane Kleidung, tierfreie Schuhe, tierversuchsfreie Kosmetik und Haushaltsartikel. Mit dabei ist auch VegaDo, der Dortmunder Zusammenschluss von Veganern. Es ist bereits der zehnte Vegan-Street-Day in der Stadt.

Außerdem gibt es jede Menge Vorträge. Im Infozelt auf dem Friedensplatz wird über Tierbefreiungen, Pelzhandel und die Zukunft des Veganismus gesprochen.

Und wer es noch ein bisschen praktischer will: Auf der Bühne am Friedensplatz geben Köche Ratschläge, wie das mit dem veganen Kochen und Backen klappt. Musik gibt's von Rapperin Jennifer Gegenläufer, dem Liedermacher Gab De La Vega und der Indie-Elektro-Musikerin Jillian Wheeler.