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Diese Förderschulen werden in Dortmund geschlossen

16.12.2014 | 17:33 Uhr
Die Frenzelschule, hier in der Bildmitte, wird zum kommenden Schuljahr geschlossen.
Die Frenzelschule, hier in der Bildmitte, wird zum kommenden Schuljahr geschlossen.Foto: Archivfoto: Peter Bandermann

Dortmund.  Die Inklusion von Schülern mit Behinderungen in Regelschulen zeigt Folgen: Vier von bislang zehn Dortmunder Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen werden in den nächsten Jahren schließen. Wir zeigen, welche Standorte betroffen sind.

Was sich lange angebahnt hat, wird nun konkret: Immer weniger Eltern melden ihre Kinder mit besonderem Förderbedarf an Förderschulen an. Sie bevorzugen das gemeinsame Lernen an den Regelschulen. Gingen im Schuljahr 2009/10 nur 949 Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf auf Regelschulen, sind es jetzt bereits 2132, bilanziert Schuldezernentin Waltraud Bonekamp.

Die Zahl der Schüler an Förderschulen sank im gleichen Zeitraum von 2494 auf 2132. Besonders vom Rückgang betroffen sind die Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen, zumal das Land ab dem kommenden Schuljahr verbindlich eine Mindestzahl von 144 Schülern pro Schule fordert.

Eine Zahl, die keine der zehn Dortmunder Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen erreicht, bedauert Bonekamp. Als Konsequenz hat das Schulverwaltungsamt in Gesprächen mit allen Beteiligten versucht, die Förderschul-Landschaft neu zu sortieren. Als Ergebnis sollen vier Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen in den nächsten Jahren ihre Türen schließen.

Auf unserer Karte zeigen wir, welche Schulen geschlossen werden:

Mit dem im nächsten Juli zu Ende gehenden Schuljahr 2014/15 stellen die Frenzelschule in Hörde, die Minister-Stein-Schule in Eving und die Alfred-Adler-Schule im Jungferntal ihren Schulbetrieb ein. Die Langermannschule im Kreuzviertel läuft mit Ende des Schuljahres 2016/17 aus.

So geht es mit denanderen Förderschulen weiter

An der Kielhornschule in der Nordstadt und an der Dellwig-Schule in Lütgendortmund soll künftig nur noch Unterricht für die Sekundarstufe I, also ab dem 5. Schuljahr, angeboten werden. Ein volles Förderschulangebot einschließlich der Primarstufe ab dem ersten Schuljahr soll für Schüler mit Lernbehinderung künftig nur noch an der Adolf-Schulte-Schule in Aplerbeck, an der Paul-Dohrmann-Schule in Scharnhorst und an der Wilhelm-Rein-Schule in Oestrich bestehen bleiben. Für die Fröbelschule in Wambel wird darüber nachgedacht, einen neuen Förderschwerpunkt zu setzen.

Oliver Volmerich

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2014-12-16 17:33
Dortmund