Diese Dortmunderin ist für den Theodor-König-Award nominiert

15.375.000-mal, so oft ist das Video zu "Hurra die Welt geht unter" der Berliner Hip-Hop-Band K.I.Z. bis Freitag auf Youtube angeklickt worden. Ein Video, das die 31-jährige Dortmunderin Babs Tarabczynski entscheidend mitgestaltet hat. Ein Video, für das sie nun einen Preis bekommen könnte.

Dortmund.. K.I.Z. singen in ihrem Lied vom Weltuntergang - und dem Leben danach. Das Video erzählt die entsprechende Geschichte mit dem klassischen Szenario: Die vierköpfige Band treibt nach einer gewaltigen Explosion auf einem postapokalyptischen Floß im Meer. Dort schlafen, kochen, leben sie - bis sie irgendwann den Atomschutzbunker finden, von dem Annenmaykanterei-Sänger Henning May mit seiner Kratz-Stimme so inbrünstig singt.

Kleinigkeiten machen das Szenario authentisch

Jenes Floß mit all seinen Details hat Babs Tarabczynski gemeinsam mit ihrem Team gestaltet. Das ist ihr Job. Die Dortmunderin arbeitet als Szenenbildnerin und Requisiteurin in der Medienwelt.

Ein Job, der Videos wie das von K.I.Z. erst zum Leben erweckt - denn gerade die Kleinigkeiten, die zur Dusche umfunktionierte Gieskanne, die Lichterketten oder der Autositz, der als Sessel benutzt wird, machen das Szenario lebendig und authentisch.