DGB-Zug-Teilnehmer erheben schwere Vorwürfe gegen Polizei
14.05.2009 | 19:01 Uhr 2009-05-14T19:01:00+0200Schwere Vorwürfe gegen die Polizei erheben zwei Teilnehmer der DGB-Kundgebung am 1. Mai, die gestern im Rahmen einer Pressekonferenz der Partei „Die Linken” von Übergriffen der Einsatzkräfte gegen sie berichteten.
Einer der beiden will von Polizisten auf den Boden gedrückt und mit Fußtritten gegen den Kopf traktiert worden sein. Der Mann gab an, dass er anschließend auf die Polizeiwache im Hauptbahnhof gebracht und dort von Beamten beleidigt worden sei. Gegen ihn werde jetzt wegen schwerem Landfriedensbruch ermittelt, obwohl er den DGB-Zug nur vor den Neonazis habe schützen wollen. Tatsächlich zeigt Filmmaterial, das der WDR in Ausschnitten gesendet hat und der WAZ vorliegt, einen auf dem Boden liegenden Demonstranten, der von einem Polizisten in blauer Uniform getreten wird.
Der andere der beiden Betroffenen, die aus Angst vor weiteren Übergriffen der Neonazis namentlich nicht genannt werden wollen, erzählt, Polizeibeamte hätten ihn regelrecht zusammengeschlagen. In einem weiteren Fall habe ein Polizist Pfefferspray in das Gesicht einer Kundgebungsteilnehmerin gesprüht. „Unser Anwalt bereitet bereits eine Klage wegen Körperverletztung und Strafvereitelung im Amt vor”, so der "Linke"-OB-Kandidat Helmut Manz, ebenfalls Zeuge der Ausschreitungen am 1. Mai. Es könne nicht angehen, dass friedliche Kundgebungsteilnehmer, die sich mutig gegen die Rechtsradikalen gestellt hätten, auch um Frauen und Kinder zu schützen, nun ihrerseits belangt würden.
Die beiden Betroffenen berichten außerdem von einer Atmosphäre der Angst des nur wenige Augenblicke dauernden Überfalls der Rechten auf das Zug-Ende. Die herannahenden Neonazis seien von den Teilnehmern zunächst für linke Autonome gehalten worden, die sich der Kundgebung anschließen wollten. „Doch dann warfen die plötzlich Steine, Flaschen und Knallkörper auf uns”, berichtet einer der Männer. Man habe die Neonazis selbst in die Flucht geschlagen. Erst dann sei die Polizei gekommen.
08:24
@Dr. nat(ional) fake
Indymedia? Dachte das ist bei Euch braunen Kameraden ein verlogenes linkes Kampfportal? Natürliich nicht so wie Euer wahrheitsliebendes Altermedia, gelll? Aber wenn man draus zitiert, sagen die verlogenen Linken dann auf einmal die Wahrheit?! Hmh.....
Ich wette, sie sind der Kameradschaftsdummbatz, der diese Portale immer im Auftrag ihrer Fähnlein-Fieselschweif-Kameradschaftshilfstruppe immer durchforsten muß....
18:02
@#14schwarzbart
Danke für ihre deutlichen Worte!
Nicht zuletzt, weil sich so meine Antwort an Dr. f... erübrigt hat...
Solidarischer Gruß: jcm
16:34
So funktioniert Propaganda
Links = Rechts, Linke Gewalt = Rechte Gewalt, alles Schlampen ausser Mutti. Ja ne, is klar...
Wenn die Ghetto-Kids in Kreuzberg sich 1 Mal im Jahr vermummen und Media-Markt&Co leerräumen, dann deshalb, weil sie allesamt unbelehrbare Kommunisten sind und der Media-Markt ein Symbol des Pöhsen Kapitalismus. Und wenn dann noch ein verwirrter, stadtbekannter Pyromane den leergeräumten Markt abfackelt, dann ist das Linker Terror pur. Was auch sonst.
Betrachten wir die Tatsachen, auch wenns schwer fällt. Ein Wort des bekannten Moralphilosofen Alfred E. Neumann vorweg:
Hingerichtete lassen sich nur schwer wieder herrichten
Der bodycount politischer Gewalt endet auf linker Seite mit dem nach wie vor umstrittenen Tod von Rohwedder, auf rechter Seite ist die Statistik Jahr für Jahr so hässlich wie zuvor. Durch braune Schlägerhorden sterben Menschen - und zwar, in Neumannschem Sinne endgültig. Wer das relativiert, wer Aufrechnereien mit - zweifellos komplett überflüssiger - Autonomenrandale betreibt, der hat Gründe für sein Tun und man darf annehmen, dass es keine guten sind.
Was nun die Demokratiefähigkeit polizeilicher Bereitschaftskräfte betrifft, so sind Zweifel nach wie vor angebracht - wenn auch mit sinkender Tendenz.
14:50
@ jcm Sturm ernten - Sturm kann Segel füllen und Vortrieb erzeugen, wenn mensch damit umzugehen versteht.
Haben hier nicht linke Chaoten erst gewalttätig agiert und dann unvorsichtigerweise mit medialen Windsamen agiert - vorsicht - der besagte Sturm könnte einem selbst gehörig entgegenblasen - vor allen Dingen dann, wenn mensch vom Segeln nichts versteht ........
14:20
@Dr.F...
Vor allem bei ihnen ist - hinsichtlich der Tatsachenverdrehungen - äußerste Vorsicht bei der Glaubwürdigkeit geboten.
Fakt ist und VOR ALLEM BLEIBT: braune Dumpfbacken haben im Namen des Faschismus feige und hinterhältig das gezeigt, was sie als einziges einigermassen beherrschen: Anschläge auf die Unversehrtheit von Mitmenschen verüben.
Dass hinterher versucht wird, Tatsachen zu verdrehen, ist schon länger bekannt - und verfängt nicht mehr! Da können sie - wie gewohnt - als Vorschwafler iher Truppe noch so krude Argumentationen auffahren - alles nutzlos.
Denn: ihr Schlechtmenschen habt Wind gesät - und werdet fürderhin entsprechend Sturm ernten!
12:34
ist doch völlig egal was geschehen ist. ein tritt am kopf ist unter keinen umständen gerechtfertigt.
was mich hier aufregt ist die einseitige berichterstattung. wo sind bitte die bilder und videos die die flaschenwürfe und knallkörper zeigen?
und warum wurden die bilder herausgenommen die mit brettern bewaffnete DGB demonstranten zeigen?
10:50
Um Mißverständnisse zu vermeiden: es ist natürlich bereits ein Skandal, wenn ein am Boden liegender Demonstrant von einem Polizisten getreten wird. Allein dieser Umstand belegt aber noch nicht, ob der getretene Demonstrant und die weiteren Betroffenen hier nur Opfer waren (wofür einiges sprechen dürfte) oder aber selbst zu Tätern geworden sind, gegen die die Polizei dann eingeschritten ist. Man stelle sich die Perspektive der Polizisten vor, die hinzukommen und eine Massenkeilerei sehen, ohne deren Anfänge mitbekommen zu haben. In solch einer Situation müssen die in die Keilerei verwickelten Personen zunächst einmal auseinander gebracht werden, egal wer wie angefangen hat. Es wäre schön, wenn man den Ablauf etwas reflektierter in der Zeitung nachlesen könnte.
10:21
Es ist leider wieder einmal so, dass hier in einem Artikel unreflektiert die Aussagen einiger Demonstrationsteilnehmer wiedergegeben werden, die Opfer polizeilicher Gewalt geworden sein sollen. Wenn dies so zutreffen sollte und die Betroffenen tatsächlich keinen Anlass zu dem offenbar harten Eingreifen der Polizei gegeben haben, wäre dies in der Tat ein Skandal, der auch juristische Konsequenzen nach sich ziehen müßte. Leider weiß man jedoch nach dem Lesen des Berichtes und der dazu verfaßten (teilweise widersprüchlichen) Kommentare immer noch nicht, wie der Vorfall aller Wahrscheinlichkeit nach abgelaufen ist. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass der Verfasser des Berichtes (so liest sich der Bericht jedenfalls) nicht eigenständig recherchiert hat. Gab es keine Augenzeugen, die gesehen haben, wieso die Polizei auf die Betroffenen losgegangen ist? War die Polizei nicht für eine Stellungnahme zu erreichen? Ein Journalist sollte nicht nur das niederschereiben, was ihm von seinen Quellen mitgeteilt wird, sondern diese auch hinterfragen und durch eigene Recherchen absichern. Dies wäre auch im Interesse der Betroffenen, die ihre Schilderung der Ereignisse glaubwürdiger in der Leserschaft dargestellt sehen würden.
09:08
#7 eine unverschämtheit diese unterstellung.
08:04
nicht rumheulen liebe linken. landfriedensbruch bleibt landfriedensbruch, egal wie sehr sie sich auch drehen und winden. bei demos geht die gewalt zu 95% von linken chaoten aus dies wird hier nicht anders gewesen sein. wie steht es im artikel die Nazis wurden erst für autonome linke gehalten die sich der demo anschließen wolten, also werden doch linke schlägertrupps in den reihen von gewerkschaftsdemos gerne gesehen.....