DGB attackiert Bauverbände
15.10.2009 | 18:09 Uhr 2009-10-15T18:09:00+0200„Erst kündigen, sich dann lauwarm entschuldigen, ohne die Kündigung selbst zurückzuziehen, kann nur heißen: Nichts dazugelernt!” Heftig kritisiert Eberhard Weber, Vorsitzender des DGB im Östlichen Ruhrgebiet, den Hauptgeschäftsführer der Bauverbände Westfalen, Hermann Schulte-Hiltrop.
Nachdem die Bauverbände Westfalen einer Chefsekretärin und einer Kollegin fristlos gekündigt hatten, weil man ihnen vorwarf, je eine Frikadelle und Brötchen verzehrt und damit gestohlen zu haben, wurde Schulte-Hiltrop massiv öffentlich unter Feuer genommen (WAZ berichtete). Erst entschuldigte sich die Chefsekretärin beim Arbeitsgerichtstermin, dann schrieb Schulte-Hiltop öffentlichkeitswirksam einen Entschuldigungsbrief - ohne die fristlose Kündigung zurückzunehmen.
Bislang habe sich der DGB nicht öffentlich zu diesem „maßlosen und unerträglichen Verhalten” geäußert. Doch nun sei das Maß voll. Schulte-Hiltrop sei „keine Zierde für Wirtschaftsverbände”.
Es sei durchaus normal, dass es zwischen Wirtschaftsverbänden, dem DGB und seinen Gewerkschaften unterschiedliche Auffassungen gäbe, auch harte Diskussionen stattfänden. Auch würde sich der DGB ungern in verbandsinterne Angelegenheiten einmischen. „Aber”, so Weber, „Basis einer vernünftigen Zusammenarbeit ist auch ein zivilisierter und fairer Umgang miteinander und zu den eigenen Beschäftigten. Und der ist hier nicht mehr gegeben."
Ungeachtet der Ankündigung von Schulte-Hiltrop, dass die Bauverbände eine einvernehmliche Lösung mit der gekündigten Chefsekretärin und ihrer Kollegin anstrebten, sieht der DGB-Vorsitzende Erklärungsbedarf durch die Vorstände der Verbände, zu denen unter anderem Walter Derwald gehört. Hinter den Bauverbänden Westfalen stehen 80 Mitgliedsinnungen mit 6000 Unternehmen.
Um die öffentliche Reputation der Wirtschaftsverbände unter Beweis zu stellen, sei eine deutliche Distanzierung eine angemessene und gebotene Haltung. „Schweigen kann sonst als stille Solidarisierung missverstanden werden”, erklärte Weber.
13:55
Der Nazi Dr ist gut informiert. Von einem Bekannten der bei einer großen Baufirma arbeitet weis ich das der Chef dort auch nicht gut über den Bauverband und den Geschäftsführer geredet hat. Da könnte bald noch ein Kopp rollen. Das geschieht dann auch zu recht.
03:47
Basis einer vernünftigen Zusammenarbeit ist auch ein zivilisierter und fairer Umgang miteinander und zu den eigenen Beschäftigten. Und der ist hier nicht mehr gegeben.
Dass der DGB und seine Mitglieder selbst in ihren fetten Zentralen Menschen mit Hungerlöhnen, Ausbeuter-Verträgen und verweigerten Organisations-Bemühungen abspeisen, wird bei diesem BlahBlah wieder mal nur zu gern verschwiegen.
Herr Weber, machen Sie ihren Sessel doch bitte ohne Getöse für Ihre Nachfolgerin frei. Ihr Stern wird für die Genossen sicher nicht sinken, wenn Sie sich mal *nicht* zu arbeitsrechtlichen Dingen äußern, auf die die Gewerkschaften noch nie Einfluss hatten.
01:14
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01:09
Und man hat Ihnen wohl auch verschwiegen, dass DAF auf Ihrem Malbuch nicht Deutsches Anleger Fernsehen, sondern Deutsche Arbeitsfront heißt. Jaja, eine schwere Kindheit...
00:45
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00:05
Oha, da wurde unserm Fakeilein neben den ganzen anderen falschen Sachen auch noch n Gewerkschafts-Malbuch untergeschoben. Ich will mal hoffen, dass er die Bilder mit den brennenden Ölfässern vorm Betriebstor nicht grundsätzlich falsch versteht.
23:39
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