DFB-Museum jetzt online
19.02.2010 | 17:33 Uhr 2010-02-19T17:33:00+0100
Dortmund. Im Rahmen der zweiten Gesellschafterversammlung hat DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger gestern in Dortmund die Homepage des DFB-Fußballmuseums freigeschaltet. Eine Meldung der Sport-Bild über ein mögliches Aus des Projekts wurde dementiert.
Auf www.dfb-fussballmuseum.de informiert die Stiftung DFB-Fußballmuseum über die Entstehungsgeschichte und die vorbereitenden Arbeiten für das Museum, das 2014 direkt gegenüber vom Hauptbahnhof eröffnet wird. „Mit diesem Auftritt ist das Fußballmuseum nun online zu erreichen und bietet allen Interessierten eine zentrale Anlaufstelle”, so Dr. Zwanziger.
Neben Informationen über die Stiftung stellt die Homepage auch das Leitbild, den Standort und die Projektentwicklung vor. „Wir wollen die Entstehung des Museums von Beginn an umfassend dokumentieren“, erklärt Manuel Neukirchner, Sprecher der Geschäftsführung der Stiftung.
Unter der Woche hatte die Sport-Bild unter dem Verweis auf die Haushaltslage der Stadt berichtet, dass das DFB-Museum vor dem Aus stehe. In dem Artikel wurde die Dortmunder CDU-Ratsfrau Ute Mais zitiert, die das Museum lieber in Gelsenkirchen sehe: „Dann hätten wir jetzt nicht das Problem.” Während Manuel Neukirchner den Bericht als „dünne Geschichte, an der aber auch gar nichts dran ist”, bezeichnete und in den Papierkorb warf, empörte sich die SPD über Ute Mais' Äußerungen: „Woher nimmt Frau Mais die Erkenntnis, das Projekt sei gefährdet, sind doch nachweislich die Investitionskosten gedeckt”, so der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Peter Balzer. In der CDU-Fraktion gibt man sich kleinlaut. „Das war ein Alleingang. Die CDU hat den Beschluss, das Museum zu bauen, mitgetragen.”
15:34
@#4
wird Personen anlocken, wird wahrscheinlich auch passendes Gewerbe anlocken
Genau auf solch nichts sagende Kaffeesatzleserei sind die Dortmunder Wähler leider viele Jahrzehnte zu lang reingefallen.
22:43
Dortmund und Sport insbesondere Fußball passen zusammen. Das Museum wird Personen anlocken.
Der Standort ist zentral und wird wahrscheinlich auch passendes Gewerbe anlocken.
=> das passt
07:22
dortmund hat 90 millionen euro in die miesen und will ein fußballmuseum. ein museum, das kein mensch braucht. ausserdem scheinen die herren organisatoren nicht zu wissen das es in berlin ein solches ballbekloppten-museum gibt. also was soll der stuss ????
karl heinz kammertöns dortmund
03:14
Die Stadt springt ein WENN das Museum Verluste machen sollte. Aber mal im ernst? Wird das offizielle DFB Fußballmuseum (im Fußballverrückten Deutschland im Herzen von Europa) Verluste machen, oder wird es nur ein Umsatzplus bei: Einzelhandel, Tourismus, Stadtverkehr, anderen Museen, Theater, Konzerthaus, Nachtleben, Flughafen etc.... führen? Wenn diese Argumente abgewogen werden versteht es sich von selbst warum sich so viele Städte für das Museum beworben haben und warum Dortmund auch finanzielle Unterstützung bietet. Ach und PS.: Die Mindestens 1.000.000 Kosten für die Verlegung des Busbahnhofs hätten auch bezahlt werden müssen wenn das Grundstück an einen Investor verkauft worden wäre.
18:55
Investiotionskosten mögen gedeckt sein...Folgekosten bleiben in Dortmund
Mindestens 1.000.000 Kosten für die Verlegung des Busbahnhofs.
Jährliche Verluste des Museums zahlt die Stadt Dortmund.
Bisher sind alle Projekte in Dortmund teurer geworden als vorher versprochen -U-Turm, Phoenix-See- etc. - auch die Mehrkosten werden in Dortmund hängen bleiben - das Land hat schon abgewunken.
Wer zahlt Personalkosten?
Als Mitgift bringt Dortmund ein s. g. Filetgrundstück ein - hätte man bestimmt gut verkaufen können.
Na ja, wir hams ja!