Der Dortmunder Phoenix-See ruft — Investoren hören hin
12.08.2011 | 16:43 Uhr 2011-08-12T16:43:38+0200
Dortmund. Auch außerhalb Dortmunds schlägt der Phoenix-See bei Investoren hohe Wellen. An der Angel der Entwicklungsgesellschaft hängt jetzt auch die Ratinger Interboden-Gruppe. Sie will an der Promenade den „Port Phoenix“ bauen — für 70 bis 80 Mio. Euro.
Auch außerhalb Dortmund schlägt der Phoenix See bei Investoren hohe Wellen. An der Angel der Phoenix See Entwicklungsgesellschaft hängt nun auch die Ratinger Interboden-Gruppe), die 11 000 qm Grund an der Hafenpromenade gekauft hat, um dort den „Port Phoenix“ - ein auf 70 bis 80 Mio Euro veranschlagtes Projekt - vom Stapel zu lassen.
Rund 200 Eigentumswohnungen und Mietwohnungen sowie Läden für Handel und Dienstleistungen im Erdgeschoss sollen entstehen. Anfang 2012 will Interboden mit der Vermarktung des ersten Bauabschnitts beginnen. Detlef Bloch, Interboden-Prokurist, der vor 15 Jahren, als er noch in Dortmund arbeitete zum Phoenix See-Projekt gesagt hatte „das wird nie was,“ zeigt sich vor Ort begeistert. So begeistert wie auch Firmenchef Dr. Reiner Götzen vom Standort war, als er im Spätherbst 2010 mit seinen Führungskräften per Mountainbike das Terrain erkundete und entschied: Wir kaufen.
Vier Architektenteams nehmen aktuell an einem Werkstattverfahren für das Gebäudeensemble „Port Phoenix“ teil, darunter das Dortmunder Büro Bauart. Enstehen soll ein viergeschossiger Gebäude-Grundkörper, dessen „Ausgucke“ bis auf sechs Etagen wachsen sollen. Interboden realisiere eine „Lebenswelten-Philosophie“ mit seinen Projekten, mit einem Service-Angebot für alle Bewohner, von der Paketannahme, Wohnungsreinigung bis zu Organisation gemeinsamer Radtouren, so Bloch 2013 könnte der 1. Bauabschnitt, 2015 das ganze Projekt fertiggestellt sein.
Neben Interboden aus Ratingen haben auch die SI2 Immobilienprojekt GmbH (Verl) und die Adams Wohnungsbau GmbH (Essen) den Weg in den Hörder Hafen gefunden und wollen dort Stadtvillen und Doppelhaushälften errichten. Von den rund 200 Wohngrundstücken am Südhang des Nordufers sind etwa 75 Prozent verkauft. Mit der Vermarktung des Südufers werde man Anfang 2012 beginnen, so Ursula Klischan, Geschäftsführerin der Phoenix See Entwicklungsgesellschaft.
Es gibt zwar bereits eine Liste von Interessenten für die Grundstücke am Südufer des Sees, aber Reservierungen sollen erst möglich sein, wenn das Areal parzelliert ist. Über die Presse werde man informieren, ab wann Grundstücke reserviert werden können. Auch werde man die Interessierten zeitgleich schriftlich informieren, dass die Vermarktung startet.
42 Prozent der 100 000 qm Grundstücke für Büro- und Dienstleistung am See sind bereits verkauft. Im Juli startete die ITS Informationstechnik mit ihrem Bau. In Kürze will die Firma Freundlieb mit den Bauten „Hafentor 2“ und S.E.A-House“ an der Hafenpromenade starten, bevor die ersten Spatenstiche für Dock1, Kontor am Kai und RIVA1“ stattfinden.
13:00
Ihr banausen,,,seht ihr nicht die Visionen unserer Stadtoberen , der Wasserträger, der leistungsträger, der Hosenträgerträger und vor allen die die Nase immer so sehr hoch tragen ???..Ein Pfütze von See mit luxuswohnbebauung auf der einen seite und auf der anderen Seite mit einigen wenigen Hightec unternehmen das soll Dortmunds zukunft symbolisieren.Wer könnte da schlechtes denken....
14:23
Bei dem Erfolg sollten sofort weitere Gebiete geflutet werden oder der Hafen aufgewertet werden.
Viele Menschen wollen am Wasser leben/arbeiten. So groß ist der Hörder Teich ja auch nicht.
Am Kanal gab es in Holthausen schon ähnliche Pläne.
19:09
Ich wollte doch nur einen schönen Badesee mit Schilf, Sand und so, wenn schon einer gebaut wird und nun?
„Port Phoenix“,
was soll das jetzt sein?
Ein Hafen? Ein Flughafen?
Eine esoterische Sekte, die „Lebenswelten-Philosophie“ ausleben möchte mit Fahrradfahren, Treppenreinigung und Paketannahme?
Ein „Gebäudeensemble“, wie man aus der Lektüre des Textes auch mutmaßen darf?
Viergeschossig und bis auf 6 Geschosse wachsend, also den umliegenden Gebäuden den Ausblick nehmend?
Ich bin mal wieder ratlos.
17:56
Das ist ja der reine Wahnsinn. So etwas hat es in Dortmund noch nie gegeben. Investoren aus Ratingen bauen in Hörde Häuser. Ich zerreisse mir vor lauter Freude den Schlüpfer.
Mal im Ernst, wo sind denn die 50000 Besucher die an Wochenenden an den Phönix-See kommen sollten.
Und wo sind denn die Yachten die im Hörder Hafen anlegen sollten. Einen Yachtclub gibt es ja schon.
Schade das derwesten auch nur aus Mücken Elefanten macht. In ganz Dortmund wird gebaut, auch mit Firmen aus München und Hamburg,aber auch aus Polen, usw. das wird aber nicht als Sensation dargestellt.
Oder die Annington ist eine USamerikanische Investorengesellschaft, die haben In Dortmund für zig Millionen Euro Häuser und Wohnungen gekauft.