Debitel schickt Handy-Rechnung über 10288 Euro
19.11.2009 | 18:30 Uhr 2009-11-19T18:30:00+0100Dortmund. 10288,23 Euro für einen Monat? Jose Dias stand kurz vor dem Herzinfarkt, als er seine Handy-Rechnung inklusive Internet-Flatrate bekam. Der 43-jährige Dortmunder ist verzweifelt.
Bei Rechnung Schock. Als dem 43-jährigen Jose Dias jetzt seine Handy-Rechnung inklusive Internet-Flatrate vom vergangenen Monat ins Haus flatterte, stand er kurz vor einem Herzinfarkt. Die Summe belief sich auf 10288,23 Euro. Der Zerspanungsmechaniker zählte sich bislang zu den Menschen, die nicht besonders viel telefonierten, und die auch im Internet nicht allzu häufig vertreten sind. Und jetzt das.
Am 12. September hatte Dias in einem Elektrokaufhaus bei dem Anbieter „mobilcom debitel” einen Vertrag abgeschlossen, der ihm nebenbei noch einen 200-Euro-Einkaufsgutschein bescherte. „Das hörte sich gut an”, meint er - er unterschrieb das Angebot „vario 100” für monatlich 20,95 Euro einschließlich 100 Freiminuten. Dias nahm noch die Internet-Flatrate „Vollblut-Surfer” für zusätzlich 9,95 Euro im Monat hinzu.
Vier Euro fürs Telefonieren - 8615 Euro fürs Internet
Als er die erste Rechnung zu begleichen hatte, war er schon erstaunt. 83 Euro wollte man von ihm haben, das sei schon sehr viel mehr gewesen, als er zu bezahlen gewohnt war. „Ich hab das auch reklamiert. Man sagte mir, dass die Grundgebühr vom nächsten Monat bereits dabei wäre.” Er zahlte - bei der nächsten Rechnung allerdings streikte das Konto. Rund 4 Euro an Handy-Gesprächen und 8615 Euro für Internetbenutzung - das Ganze summierte sich plus Mehrwertsteuer auf besagte 10 288,23 Euro.
Den Großteil der Summe verschlang das Netz von Vodafone - nicht das von „debitel”. Dias konnte sich das alles nicht erklären. Er nahm Kontakt zu der Firma auf, die ihm den Vertrag vermittelt hatte. „Er sagte mir, dass es möglich wäre, dass debitel Vodafone nicht mitgeteilt hätte, dass ich über eine Flatrate verfüge.”
Unternehmen pocht auf Zahlung
Der Familienvater ist ratlos und auch ziemlich verzweifelt - zumal „debitel” auf die Zahlung pocht und schon versucht hat, die Summe abzubuchen. Vergebens: „So viel Geld hatte ich noch nie auf dem Konto.” Debitel-Sprecher Rüdiger Kubold teilte gestern mit, der Fall werde bereits geprüft.
17:15
hallo und tach auch ich hab das selbe problem
meine internet kosten waren bis jetz immer ne flat zu 35eus und diesen monat soll ich doch mal ebenso 2323eus bezahlen hab heute 20min in der warteschleife gehangen und dafür 15eus berapt dafür durfte ich 2gespräche führen von je 2min bei den mir beide gesagt haben sie sind die falschen wirklich super nach den fastherzkasper vom kontoauszug jetz der ärger mit den fachideoten kann mir einer n tip geben???wäre dankba ich geh in der zeit zum arzt und lass mir tabletten fürs herz verschreiben :o)
22:03
der mann soll nun einen irrwitzigen, horrenden betrag bezahlen für eine leistung, die mit einer flatrate im ganzen monat ein paar mark kosten würde. den anbietern entstehen aber nachweislich nicht im entferntesten dermaßen höhere kosten, die solche preisexplosionen rechtfertigen. sie lassen die leute bewusst in die kostenfalle tappen, da die anbieter genau wissen, daß kaum ein kunde bei dem ganzen tarifwirrwar noch durchblickt. mobiles internet soll ja teuerer sein als das 30 € flatrate internet zu hause, ok, testen wirs mal, ein tag getestet,... führt zur privatinsolvenz. das darf nicht möglich sein.
das ist schnöder wucher und sollte rechtlich geahndet werden.
18:17
@Dirk S.
Da gibts wohl kaum Hilfe-Möglichkeiten, außer der Frage, die Sie sich selbst beantworten können: Wozu sind Ihrer Meinung nach Kündigungsfristen da?
14:43
Debitel ist der größte Abzockverein !!
Nicht nur daß ich den Vertrag 3 Tage über der 3 Monatigen Kündigungsfrist zu spät gekündigt habe (so wurde er um ein Jahr verlängert ) !! sondern das auch bei einer Rücklastschrift 20 € Gebühren fällig sind !!
Diese Prozedur machen sie gleich nochmal automattisch, ohne rücksprache mit dem Kunden zuhalten !! Frechheit
Und wenn das wieder nicht klappt, wird das Handy gesperrt !! zusätzlich fallen kosten für die sogenannte Ensperrung an (ca,15 € ) !!
So soll ich für eine reine Netto Handyrechnung von ca. 47,00 € nochmal zusätzlich ca. 90,00 € Gebühren zahlen !! ich glaub mir platzt gleich die Ader!!
Wer kann mir mit Rat und Tat bei diesem Problem helfen ?
09:21
Ich habe das Gefühl, dass sich solche Fälle in letzter Zeit häufen. Meiner Meinung nach, sollte es gar nicht möglich sein, solch hohe Rechnungen zu verursachen, sondern man sollte die Möglichkeiten einer Kostensperre haben können.
Bei solch hohen Beträgen sollte doch auch dem Mobilfunkunternehmen klar sein, dass die Kosten nicht durch bewusstes Handeln verschuldet wurden.
17:00
Ich denke, ein Problem bei Vertragsänderung etc. kann immer entstehen, auch wenn man direkt einen Vertrag mit einem Provider hat. Nur ist das Problem dann ggf. schneller wieder aus der Welt zu schaffen.... Ich habe meinen Vertrag auch auf eine Internet-Flat umgestellt und es kam was kommen musste: eine anschließende Rechnung im (immerhin nur) dreistelligen Bereich. Aber ein Anruf bei der Kundenbetreuung von O2 hat alles sofort wieder in die richtige Bahn gebracht.
17:17
#9
Sie haben Recht und sind mit Ihrer Meinung nicht allein. Gerade Brüssel macht den Mietpolitikern für jeden Beschiss an einfachen Bürgern die Türen auf.
10:20
Was habt ihr alle für Probleme mit Vodafone? Ich bin seit über zehn Jahren Kunde. Habe also schon den Vertrag mit D2 Mannesmann abgeschlossen. Und seitdem habe ich stets problemlos verlängert. Wenn es mal Durcheinander mit den gebuchten Tarifen gab, hat ein Anruf oder ein Besuch im Shop genügt und das Problem war gelöst. Meist mit rückwirkenden Gutschriften.
Mittlerweile habe ich für 25 Euro einen Vertrag, der mit Email, Internet und Telefonieren (Vodafone und Festnetz) im nahezu unbegrenzten Ausmaß erlaubt.
Ich kann also diese negativen Erfahrungen nicht teilen.
03:32
@hoppala
Nur zur Beruhigung, bevor Du RTL auch noch glaubst, dass Pinkeln an Buchen impotent macht:
Yussuf und Ismael sind, wie auf youtube leicht erkennbar, weder 14 noch 16 Jahre alt, sondern sog. Frontermittler des BKA, die zur Aufklärung von extremistischen Straftaten gezielt an dieser Kamener Schule eingesetzt wurden. Da sie zu diesem Zweck ihre quasi arische Teilabstammung von deutschen Elternteilen aus dem Hannöverschen Raum geheimhalten mussten, haben sie kurz vor der eigentlichen Tat eine Kioskbesitzerin bedroht, die ihrerseits durch Kenntnis der familiären Verhältnisse gedroht hatte, diese Scheinexistenz auffliegen zu lassen. Nur durch einen massiven Polizeieinsatz der SoKo Amok des Landeskriminalamtes NRW wurde die Aufdeckung ihrer Undercover-Tätigkeit verhindert (nachzulesen unter www.fact-fiction.de).
Und keine Bange, dass Dich Jemand löscht - die sind doch nich so doof wie Du hier...
02:08
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