Das aktuelle Wetter Dortmund 22°C
Thema Schüleraustausch

Das sind die Top-5-Fragen zu Auslandsaufhalten

24.02.2013 | 17:14 Uhr
Weitere Eindrücke von der Austausch-Messe.
Weitere Eindrücke von der Austausch-Messe.Foto: Oliver Schaper

Dortmund.  Auf der ersten Schüleraustauschmesse am Mallinckrodt-Gymnasium konnten sich am Samstag Schüler, Eltern und andere Interessierte über Auslandsaufenthalte informieren. Diese fünf Fragen waren dabei besonders wichtig.

Welche verschiedenen Möglichkeiten für einen Auslandsaufenthalt gibt es?
Schüler können im Ausland eine Schule besuchen und in Gastfamilien oder Internaten wohnen. Teilweise kann dort das internationale Abitur IB (International Baccalaureate) gemacht werden. Die meisten Schulen bieten Austauschfahrten mit Partnerschulen an. Am Mallinckrodt-Gymnasium sind das z.B. Schulen in Schottland, Polen und Frankreich.
Andere Möglichkeiten für die Zeit nach der Schule sind Sprachreisen, Freiwilligendienste, Au-Pair-Jobs, Work & Travel oder Praktika im Ausland. Wie lange dauern die verschiedenen Programme? Austauschfahrten mit der Schule dauern meist zehn Tage bis zwei Wochen, Sprachreisen in der Regel zwischen einer und fünf Wochen. Wer im Ausland eine Schule besucht, ist mit drei bis zwölf Monaten zu rechnen. Wer das IB im Ausland machen will, bleibt zwei Jahre. Bei allen anderen Programmen ist die Dauer von Organisation zu Organisation verschieden. Welche Länder kommen infrage? Am beliebtesten sind die englischsprachigen Länder, USA und Großbritannien liegen ganz vorn. Auch Kanada, Frankreich und Australien sind begehrt. Immer stärker nachgefragt sind aber auch exotischere Länder wie Japan und Brasilien. Es gibt Programme in Norwegen, Nepal oder Madagaskar. Wer die richtige Organisation findet, dem sind keine Grenzen gesetzt.

Wie wird die Schullaufbahn in Deutschland beeinflusst? Wer drei bis sechs Monate im Ausland bleibt, kann meistens nach dem Auslandsaufenthalt ganz normal in seiner Klasse oder Stufe weitermachen. In manchen Fällen ist das auch möglich, wenn man ein ganzes Jahr wegbleibt. Am Ende muss diese Entscheidung aber gemeinsam mit der Schulleitung getroffen werden.

Günstig ist es auch, vorher mit den Fachlehrern in Deutschland zu klären, welche Fächer man im Ausland belegen sollte, um später in Deutschland noch alle Wahlmöglichkeiten bei den Abiturfächern zu haben.

Was kostet der Auslandsaufenthalt
Sprachreisen kosten etwa 500 bis 600 Euro pro Woche. In der Größenordnung liegen meist auch die Kosten für die Vermittlung durch eine Organisation, wenn man sich für Work & Travel entscheidet. Bei Schulaufenthalten hängt der Preis von Dauer, Land und Organisation ab. Ein Jahr USA kostet rund 7000 bis 8000 Euro.

Von Henrike Wiemker

Facebook
Kommentare
Fotos und Videos
Abgebrochene Äste in Derne
Bildgalerie
Fotostrecke
Böse Clowns im Dortmunder U
Bildgalerie
Fotostrecke
Bombendrohung auf Eurobahn
Bildgalerie
Fotostrecke
Ein Tag voller Erlebnisse
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Hebamme wegen Totschlags zu Haftstrafe verurteilt
Prozess
Bei einer Hausgeburt in Unna war die kleine Greta tot zur Welt gekommen. Die Hebamme wurde deswegen vom Landgericht Dortmund wegen Totschlags zu über sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Die Frau sah nicht ein, dass sie einen Fehler gemacht hatte, präsentierte sich hingegen als Märtyrerin.
Neues Wohnquartier entsteht in der südlichen Innenstadt
Alte Straßenbahnwerkstatt
Die südliche Innenstadt bekommt ein neues Wohnquartier am Westfalendamm. Auf dem ehemaligen Standort der Straßenbahnwerkstatt der Dortmunder Stadtwerke (DSW21) an der Ecke Kleverstraße entstehen neue Mietwohnungen. Die Bagger rücken schon bald an.
Telefon-Streiche lösen Polizei-Einsätze in Rotlicht-Bezirk aus
17-Jähriger aufgeflogen
Ein Scherz eines betrunkenes 17-Jähriger hat in der Nacht zu Montag zwei Polizei-Einsätze in Dortmunds Rotlicht-Bezirk ausgelöst. Der Jugendliche meldete über den Notruf zweimal kurz hintereinander randalierende Männer in der Linienstraße. Als die Polizei eintraf, gab es von Randale keine Spur....
Bochumer Motorradfahrer bei Unfall auf A 40 schwer verletzt
Stauende
Ein 64-jähriger Bochumer hat auf seinem Motorrad auf der A 40 in Höhe Dortmund ein Stauende zu spät gesehen. Beim Bremsversuch stürzte er, rutschte rund 100 Meter über die Fahrbahn, prallte in einen BMW und wurde über die Böschung geschleudert. Das Kennzeichen an seiner Maschine war gefälscht.
Keine Bombe in Eurobahn bei Dortmund gefunden
Bahnverkehr
Nach einer Bombendrohung gegen die Eurobahn evakuierte die Polizei am Mittwochmorgen einen Zug in Nähe des Dortmunder Hauptbahnhofs. Rund 500 Passagiere waren betroffen. Ein Unbekannter hatte bei der Münsteraner Feuerwehr mit einer Bombe gedroht. Doch gegen 11 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden.