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Das passiert mit dem Westfalenforum

16.03.2016 | 02:55 Uhr
So soll das Westfalenforum bald aussehen.
So soll das Westfalenforum bald aussehen.Foto: Entwurf: Christoph Damm

Dortmund.  Das Einkaufs- und Freizeitcenter Westfalenforum gleicht im hinteren Teil einer Geister-Kulisse. Das Erdgeschoss an der Kampstraße: verwaist. Das Untergeschoss: verwaist. Vergessen aber, das erklärt Sacha Götze von der Verwaltungsgesellschaft in Berlin, ist die Immobilie nicht. Im Gegenteil. Wir zeigen, welche Pläne es gibt.

"In diesem Jahr werden umfangreiche Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen", sagt Götze. Der Manager kümmert sich für die Intown Property Management GmbH um das Haus an der Kamp- und Hansastraße. Indem Eingangsbereiche und angrenzende Fassaden neu gestaltet werden, soll die Attraktivität der Einzelhandelsflächen gesteigert werden.

Die Rolltreppe, die derzeit nur für die Gäste des zum Westfalenforum gehörenden Mercure-Hotels ein trostloses aber dienstbeflissenes Dasein fristet, soll möglichst bald auch Kunden transportieren. "Bestandteil unserer derzeitigen Planungen sind auch Öffnungen zum RWE-Tower am Platz von Amiens und zur Hansastraße", sagt Götze.

Er ist überzeugt, dass sich das Blatt bald zum Guten wenden wird: "Das Objekt zeichnet sich durch eine sehr gute, zentrale Lage aus. Das ist unter anderem der Grund dafür, dass wir erneut in Verhandlungen mit einer Vielzahl von Mietinteressenten stehen können. Wir sind zuversichtlich hier nunmehr in einem notwendigen zeitlichen Rahmen aus Interessenbekundungen langfristige und nachhaltige Mietverträge zu generieren."

Auf die Frage, warum das bisher nicht geklappt hat, antwortet der Verwalter so: "In 2015 wurden intensive und zeitintensive Verhandlungen mit einem möglichen Generalmieter geführt. Schlussendlich kam dieser Vertrag jedoch nicht zustande. Ein Ergebnis, was so nicht vorhersehbar war, und die Beteiligten in den Vermietungsbemühungen zunächst zurück geworfen hat."

Die Verwaltungsgesellschaft will das Westfalenforum zu einer echten Passage machen. Genauso wünscht es sich Ludger Wilde, Planungsdezernent der Stadt. "Eine Öffnung zum Platz von Amiens und damit eine Verbindung zum Hauptbahnhof ist zwingend", sagt Wilde.

Seitdem es die Thier-Galerie gibt, ist es abseits des Westenhellwegs schwieriger geworden, Einzelhandelsflächen zu vermarkten. Etliche Ladenlokale mit einer gesamten Mietfläche von gut 10000 qm stehen nach Informationen unserer Redaktion im Westfalenforum leer. Objektverwalter Sacha Götze rechnet vor, dass nur etwa 6500 qm leer stehen. So oder so - die gespenstische Kulisse im hinteren Teil des Erdgeschosses und im Untergeschoss ist verheerend. In diesen Gebäude-Komplex im Herzen der Stadt muss Leben kommen. Die Pläne zur Modernisierung und vor allem zur Öffnung hin zum RWE-Tower und zur Hansastraße sind dazu ein guter Ansatz. Durch die Öffnung wird das Westfalenforum zu einer Durchgangs-Passage und gewinnt damit an Attraktivität.

Peter Wulle

Kommentare
16.03.2016
07:03
Das passiert mit dem Westfalenforum
von BinAuchHier | #1

Tja...wär da mal Horton drin geblieben..ach nee...wurd ja "pleite gemacht"

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