Continental Automotive: Weitere Mitarbeiterin verliert ihren Job

Der Job-Streit beim Dortmunder Automobil-Zulieferer Continental Automotive nimmt einfach kein Ende. Am Montag ist eine weitere Ex-Mitarbeiterin vor dem Arbeitsgericht mit dem Versuch gescheitert, ihren Arbeitsplatz zurückzubekommen.

Dortmund.. Die 39-Jährige zählt zu der Gruppe von 66 Angestellten, die im Sommer 2014 die Ankündigung von der Werksleitung erhielten, für sie werde es nicht weitergehen. Die Montagehelferin, die zuletzt in der Verpackungsabteilung arbeitete, ließ sich damals schweren Herzens dazu überreden, einen förmlichen Aufhebungsvertrag mit Conti zu schließen. Gegen Zahlung von rund 26.000 Euro Abfindung willigte sie ein, ihren Arbeitsplatz bis Ende Januar 2015 zu räumen.

Bis heute nicht weggefallen

Anders als vor einem Jahr signalisiert, sind die Arbeitsplätze bis heute jedoch nicht weggefallen. Und genau deshalb forderte die 39-Jährige jetzt, den Aufhebungsvertrag für nichtig erklären zu lassen. "Mein Arbeitsplatz ist mittlerweile von zwei anderen Mitarbeitern besetzt", klagte die Frau am Arbeitsgericht. Sie fühle sich von Conti "arglistig getäuscht".

Das Gericht sah den Fall jedoch anders. "Verträge sind grundsätzlich dazu da, eingehalten zu werden", sagte Richterin Monika Geller. Den Nachweis, vorsätzlich getäuscht worden zu sein, habe die Klägerin nicht erbracht.