Christopher-Street-Day vor der Reinoldikirche

Die Besucher und Veranstalter des Christopher-Street-Days machten den Platz vor der Reinoldikirche ganz bunt: mit verrückten Kostümen, Musik, Comedy und Travestie.
Die Besucher und Veranstalter des Christopher-Street-Days machten den Platz vor der Reinoldikirche ganz bunt: mit verrückten Kostümen, Musik, Comedy und Travestie.
Foto: Dieter Menne
Was wir bereits wissen
Dieses Jahr war es für viele Teilnehmer besonders wichtig, Präsenz zu zeigen und für ein buntes Dortmund mobil zu machen. Der Christopher-Street-Day stand am Samstag im Angesicht einer Nazi-Demonstration - und trotzdem feierten die Besucher wohl bunter als je zuvor.

Dortmund.. Bei der Auftaktkundgebung an der Reinoldikirche stimmt Frank Siekmann, Vorstand des CSD-Veranstalters und Dachverbands der Dortmunder Vereine und Initiativen Slado, auf die Demonstration gegen die geplante Neonazi-Kundgebung an der Katharinenstraße ein. Es sei eine Frage des Stolzes, gegen die Demonstration der Neonazis ein Zeichen zu setzen, so Siekmann. "Dieses Jahr gibt es spürbar mehr Aktionismus und eine gewisse Politisierung durch die Nazidemo", stellt Jürgen Rausch fest.

Generell sei der CSD aber eine Aktion für und nicht gegen etwas. "Androhungen gab es schon immer, aber dieses Jahr ist es besonders wichtig, Präsenz zu zeigen und für ein buntes Dortmund mobil zu machen", so Siekmann. Auf der Bühne und davor ging es nicht nur politisch zu. Bunt war auch hier Programm - mit Musik, Comedy und Travestie.