Casino Hohensyburg wirft nur noch 3 Mio. Euro Glücksspielabgabe ab
15.02.2011 | 22:06 Uhr 2011-02-15T22:06:00+0100
Dortmund.Die Spielbankabgabe für die Stadt Dortmund ist auf einen historischen Tiefstand gesunken. Nach knapp über 4 Millionen Euro im Jahr zuvor hat das Casino Hohensyburg im letzten Jahr nur noch gut 3 Millionen Euro an die Stadtkasse überwiesen.
Damit zollt das Spielcasino dem anhaltenden Besucherschwund Tribut. Vorbei sind die fetten Jahren, als sich Stadtkämmerer noch über Abgaben in Höhe von über 14 Mio. Euro freuen durften. Das war zur Jahrtausendwende zweimal der Fall. Seitdem geht es kontinuierlich bergab mit dem Glückstempel hoch über der Ruhr. „Wir unterliegen einem bundesweiten Trend“, bedauert der Sprecher der Westspielgesellschaft, David Schnabel.
Wachsende Konkurrenz
Gewerbliche Spiele im Internet, aber auch illegales Glücksspiel graben dem Flaggschiff von der Hohensyburg das Wasser ab. „Natürlich haben wir neue Ideen“, berichtet die Westspiel. Gespannt sein dürften die Spielbank-Besucher schon jetzt auf ein neues Konzept für die Gastronomie Palmgarten, der im Frühjahr „komplett neu aufgestellt“ wiedereröffnen wird. Der Palmgarten will als feine Adresse mit erlesenem Ambiente neue Publikumsschichten anziehen. Die Eröffnung soll mit einem Paukenschlag erfolgen.
Ganz neu: Kopfhörer-Party
Ganz neu ist auch die Idee von „Kopfhörer-Partys“, die aus den USA nach Dortmund schwappen. Dabei tragen die Teilnehmer Kopfhörer und hören die Musik, die ihnen gefällt. Treffen sich zwei Menschen und wollen am Rande der Tanzfläche miteinander plaudern, brauchen sie nur den Kopfhörer abzulegen.
Bewährt hätten sich nach Ansicht der Westspiel - bis auf einen einmaligen Ausrutscher - die sogenannten Ein-Euro-Partys. Dahinter steckt die Chance, an einem Tag auch mit für kleines Geld, ins Casino kommen zu können, zu reduzierten Einsätzen und Getränkepreisen. Die nächste Ein-Euro-Party steht vom 17. bis 19. März unter dem Motto “Hollywood“. Es gibt ein Wiedersehen mit vielen Stars.
20:30
Ist doch klar die Bankster zocken lieber wieder mit Kundengeldern an der Börse.
17:25
Nur noch 3 Millionen, mir kommen die Tränen. Gibt es ein Spendenkonto?
13:46
Alle Casinos schliessen, Zum Wohle des Volkes !
11:38
Was rennen denn Leute in ein Spielcasino??? Wenn jemand Geld zu verschenken hat, ich habe ein Konto das gern gefüllt werden mag ;))
Abgesehen von immenser Geldverschwendung bedeuten Casinos für mich auch Spielsucht und Menschen die ihre Probleme damit nicht in den Griff bekommen und vollständig verarmen und überschuldet sind. Das ist eine Katastrophe wie Alkohol- oder Drogensucht.
11:18
# Vanagas ! 3 PANSEN ...ich hätte es nicht besser ausdrücken können . die vorgeschobene fürsorgepflicht des STAATES scheint sich hauptsächlich auf den sogenannten krankaften spieler zu konzentrieren . statistiken werden publiziert von instituten , die nur davon existieren können , wenn sie feststellen , daß es jede menge krankhafte spieler gibt .was haben doch die alkoholiker in unserem land für ein glück , daß sie bislang unerkannt als gesamtproblem und unbehelligt von kontrollen sich 24 stunden rund um die uhr ohne datenerfassung sich versorgen können . na dann mal proooost !
11:01
#5 jakov.efroni
Habe früher regelmäßig unregelmäßig Oddset gespielt neben dem Lottospielen .
Seit dem ich dort meinen Perso vorweisen muß und so eine Carte zum mitspielen anlegen muß verzichte ich auf die Teilnahme .
Weil drei Pansen zum Glückspiel neigen und es übertreiben !
Ich kann herrlich ohne Oddset leben aber Westlotto ohne Einnahmen ?
10:25
der niedergang der spielcasinos in den vergangenen jahren und zwar bundesweit hat natürlich viele gründe . die 3 wichtigsten gründe dürften sein RAUCHVERBOT , WIRTSCHAFTSKRISE und für mich hauptgrund der GLÜCKSSPIELSTAATSVERTRAG ! die gängelung , das ständige kontrollieren , das ewige reglementieren ,die gewollte überwachung des mündigen bürgers durch DEN STAAT macht doch wirklich keinen spaß mehr , als seien wir hierzulande ein volk von krankhaften spielern , als müsse man uns täglich in den kindergarten bringen und uns täglich die ohren waschen . wo ist die persönliche freiheit eines einzelnen geblieben , sind wir nur noch dafür da , zu arbeiten, steuern zu zahen und ansonsten klappe halten und staatliche anweisungen zu befolgen .wenn ich ins casino gehe , um spaß zu haben , möchte ich nicht sofort in eine vernetzte datenbank gelangen , an deren ende jeder und vieles über mich erfähr , wozu ? unter den umständen überhaupt einen gewinn zu erzielen...RESPEKT !
09:26
Kein Wunder, die Renten hinken seit über 10 Jahren mit 20 % Rückstand und Kaufkraftverlust hinterher ...
09:12
Hä...Hä...Hä...- das ist doch mal eine gute und erfreuliche Nachricht.
Allerdings wäre die Nachricht noch erfreulicher, würde von der Pleite dieser politisch gewollten Zockerbude berichtet werden!
06:54
Ich bin mir sicher, dass schlechtes Management und gezieltes Herunterwirtschaften zu Gunsten der Duisburger Spielbank das Problem sind. Manch einen Spielbankmanager konnten man auf dem Golfplatz öfters sehen, als im Büro.
Fragt mal einen Angestellten, der erklärt euch die Probleme.... :-)