BVB will Einlasskontrollen verschärfen

Borussia Dortmund will die Einlasskontrollen bei seinen Heimspielen verschärfen und damit die Sicherheit im Signal Iduna Park erhöhen. Ab dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr) laufen dafür bis zum Saisonende Tests. Wir erklären, was der Verein geplant hat.

Dortmund.. In den vergangenen zwei Jahren hat der BVB versucht, die Einlasssituation in seinem 40 Jahre alten Stadion zu verbessern. Auf der Nordtribüne wurden deshalb 36 neue Drehkreuze eingebaut. Auf der Südtribüne gibt es seit etwa einem Jahr vorgezogene Kontrollen mit mobilen Einlassschleusen. Die Wartezeiten an den Eingängen hätten sich so deutlich verringert, sagt Dr. Christian Hockenjos, Direktor Organisation beim BVB.

Pyrotechnik im Stadion

Ein Problem bleibe aber: Denn speziell im mittleren Eingang an der Nordtribüne, der auch von den Gästefans genutzt wird, wären die Kontrollen verbesserungswürdig. "Menschen, die Pyrotechnik ins Stadion bringen wollen, schaffen das leider oftmals auch - und das wohlgemerkt nicht nur in Dortmund", sagt Hockenjos. Diese Fans würden die Knallkörper zum Teil in Unterhosen, BHs oder Verpackungen wie Bonbon-Päckchen verstecken. "Das werden wir auch in Zukunft nicht komplett verhindern können", sagt Hockenjos. Sonst würden die Kontrollen viele Stunden dauern. Aber der BVB will die Situation zumindest verbessern.

Bei den drei verbliebenen Saison-Heimspielen werden deshalb verschiedene Varianten getestet, wie die Kontrollen verbessert und ein möglicher Stadionsturm der Gästefans verhindert werden kann - letzteres war in der Vergangenheit immer wieder der Fall, wenn Auswärtsfans auf die Eingänge losgestürmt sind.

Mobile Eingangsschleusen

Gearbeitet wird in allen drei Heimspielen auf dem Stadionvorplatz vor dem Eingang Nord-Mitte mit mobilen Eingangsschleusen, die vor den gewohnten Drehkreuzen aufgebaut werden. Am heutigen Samstag stehen diese Schleusen senkrecht zu den Drehkreuzen. Die betroffenen Fans gehen also von der Strobelallee gesehen nicht frontal auf die Kontrollen zu, sondern erreichen diese seitlich.

Durch die mobilen Eingangsschleusen, hätten die Ordner bessere Möglichkeiten, die Zugangsfrequenz zu steuern und die Fans zu kontrollieren, sagt Hockenjos. An den anderen Heimspielen gegen Hertha BSC (9. Mai) und Werder Bremen (23. Mai) werden andere Varianten ausprobiert. Es wird auch über eine Fantrennung an diesem Eingang nachgedacht. Hockenjos: "Wir werden uns Ende der Saison für die sinnvollste Variante entscheiden und wollen diese dann zur neuen Saison dauerhaft umsetzen."

Das ist am Nordeingang geplant: