BVB-Spiele: Stadt will Verkehrschaos entschärfen

Staus, Hupen, querstehende Autos kurz vor den BVB-Spielen im Signal Iduna Park ist das Verkehrschaos auf Wittekindstraße und Am Rabenloh garantiert. Jetzt will die Stadt den Engpass entschärfen und die Zufahrt zum Stadion kurzfristig umbauen. Wir zeigen an dieser Stelle, was genau geplant ist.

Dortmund.. Angesichts der ständig wiederkehrenden Probleme haben die städtischen Verkehrsexperten den neuralgischen Punkt unter die Lupe genommen und hoffen nun, eine Lösung gefunden zu haben. "Wir wollen die Verkehrsströme durch den Bau zusätzlicher Fahrspuren besser sortieren", erklärt Tiefbauamts-Leiterin Sylvia Uehlendahl.

Konkret ist vorgesehen, von der Wittekindstraße in Richtung Rabenloh eine zweite Linksabbieger-Spur einzurichten. Dazu wird der Mittelstreifen unmittelbar vor der Zufahrt verschmälert. Vier Bäume müssen dazu gefällt werden. Damit der Verkehr hier sicher fließen kann, soll die bisherige Fußgängerampel über die Wittekindstraße an die Kreuzung versetzt und auch für die Regelung des Autoverkehrs genutzt werden.

Rabenloh soll verbreitert werden

Die Straße Im Rabenloh selbst soll verbreitert und um eine Rechtsabbieger-Spur erweitert werden, die allein als Zufahrt zum Parkplatz A8 im Bereich der Kleingarten-Anlage Ardeyblick dient. Damit soll künftig verhindert werden, dass sich Autofahrer auf dem Weg zu den diversen Parkplätzen gegenseitig behindern, erklärt die Verwaltung.

Eine Spur führt dann bis zu den Parkplätzen an den Messehallen der Westfalenhalle, eine Spur geradeaus zu den Parkplätzen auf dem früheren Luftbad-Gelände direkt neben dem Stadion. 440.000 Euro sollen die Umbaumaßnahmen insgesamt kosten.

BVB gibt 45.000 Euro aus

Der BVB hat bislang eine Beteiligung von 45.000 Euro für die zusätzliche Fahrspur zum Parkplatz A8 zugesagt. Die Stadt hofft aber auch noch auf einen finanziellen Beitrag zum Kreuzungsumbau in der Wittekindstraße.

Für die politischen Entscheidungen in der Bezirksvertretung Innenstadt-West, im Bau- und abschließend im Finanzausschuss drängt die Zeit. Schon im Februar will die Stadt die Aufträge ausschreiben. Denn der Umbau kann nur in der spielfreien Zeit nach Ende der Bundesliga-Saison - also in den Monaten Juni und Juli - erledigt werden.

An dieser Stelle will die Stadt handeln: