BVB setzt weiter auf verschärfte Einlass-Kontrollen

Gästefans müssen sich in Dortmund auf neue Sicherheitskontrollen einstellen.
Gästefans müssen sich in Dortmund auf neue Sicherheitskontrollen einstellen.
Foto: Hans Blossey
Was wir bereits wissen
Beim Spiel des BVB gegen Hertha BSC gibt es am Gästeeingang vorgezogene Sicherheitskontrollen. Der Bundesligist will damit vor allem eins verhindern.

Dortmund.. Borussia Dortmund setzt seine Tests mit verschärften Sicherheitskontrollen fort. Beim Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen Hertha BSC gibt es am Eingang Nord-Mitte des Signal Iduna Parks vorgezogene Sicherheitskontrollen. Der Bundesligist will damit in Zukunft vor allem eins verhindern.

Der Verein sieht Verbesserungsbedarf bei den Kontrollen der Auswärtsfans, weil immer wieder Pyrotechnik ins Stadion gelangt. Das könne man in Zukunft zwar auch nicht komplett verhindern, aber zumindest die Situation verbessern, heißt es beim BVB. Dr. Christian Hockenjos, Direktor Organisation beim BVB, resümiert nach dem ersten Test vor zwei Wochen: "Die Möglichkeit, die Fans zu kontrollieren, ist für die Ordner besser geworden."

Größere Menschentraube soll vermieden werden

Vermutlich auch aufgrund der neuen Situation hatte sich beim Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt vor dem mittleren Nordeingang jedoch eine größere Menschentraube gebildet als üblich. Deshalb werden beim Spiel gegen die Hertha zwar erneut längs zur Nordtribüne vorgezogene Eingangsschleusen mit 22 Zugängen aufgestellt, zusätzlich gibt es diesmal aber auch zwölf weitere, vorgezogene Schleusen parallel zur Nordtribüne.

Betroffen sind ausschließlich Zuschauer, die auf der Nordtribüne sitzen. Das sind gut 9000 BVB-Fans und 4500 aus Berlin. Beim letzten Saison-Heimspiel am 23. Mai (Samstag) gegen Werder Bremen gibt es einen letzten Test. Zur neuen Saison soll dann eine der Varianten dauerhaft umgesetzt werden.