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Borussia Dortmund

BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen

Schwerer Vorwurf: Borussia Dortmund soll einen Nazi beschäftigen.
Schwerer Vorwurf: Borussia Dortmund soll einen Nazi beschäftigen.
Foto: dapd

Fußball schweißt zusammen. Dennoch darf sich keiner mit Nazis gleich machen. Fans sind hier gefragt, die Verantwortung des Vereins ist jedoch größer. Gut, dass BVB-Boss Hans Joachim Watzke da jetzt genauer hinschauen will. Ein Kommentar.

Dortmund. Es ist richtig: Auch ein Deutscher Meister kann seinen Ordnern nur vor den Kopf gucken. Richtig ist aber auch, dass sich Vorfälle mit rechtsradikalem Hintergrund beim BVB häufen, was angesichts der großen Menge an Fans und Ordnern im Stadion zwar statistisch erklär-, jedoch nicht hinnehmbar ist.

Borussia Dortmund Das Schöne am Fußball ist seine integrative Kraft, gerade deshalb ist er im krisenerprobten Ruhrgebiet so populär: Er schweißt zusammen, weil auf der Tribüne alle gleich sein sollen. Dennoch darf sich keiner mit Nazis gleich machen. Sie stehen für das Gegenteil des sportlichen Miteinanders. Hier sind die Fans gefragt, den Rechten akustisch und optisch etwas entgegenzusetzen.

Größer ist die Verantwortung des Vereins. Ein Ordner soll Sicherheit gewährleisten, nicht gefährden. Gut, dass Watzke da jetzt genauer hinschauen will. Er sollte es bei dem einen Blick aber nicht belassen. Ordner präsentieren den Verein mehr als mancher Offizielle.

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