BVB-Fanzine schwatzgelb.de wirft Polizei Fehler beim Derby vor
24.10.2012 | 16:31 Uhr 2012-10-24T16:31:27+0200
Dortmund. Nach den Ausschreitungen beim Revierderby zwischen Schalke und Borussia Dortmund werfen viele Fans in Internetforen der Polizei taktische Fehler vor. Unter anderem fragen die Fans, warum sich große Gruppen Schalker unkontrolliert durch die Stadt bewegen konnten.
Das Online-Fanzine schwatzgelb.de hat nach den Ausschreitungen beim 141. Revierderby kritische Fragen an die Dortmunder Polizei formuliert. Die Fans werfen der Polizei unter anderem vor, dass Ultras des FC Schalke unbemerkt nach Dortmund anreisen konnten und sich frei bewegen konnten. Außerdem kritisieren die Autoren, dass die Polizei nicht verhindert habe, dass sich gewaltbereite Gruppen beider Fanlager begegnen konnten. Die Autoren selbst distanzieren sich deutlich von Gewalt.
Die WAZ-Mediengruppe hatte bereits am Sonntag bei der Polizei nachgefragt, ob eine große Gruppe mit rund 600 Schalker Ultras wirklich unbeaufsichtigt durch Dortmund ziehen konnte. Die Polizei antwortete, sie habe die Schalker "im Blick" gehabt. Unter anderem war ein Hubschrauber ständig in der Luft. Eine weitere Gruppe gewaltbereiter Schalker Ultras sei laut Polizei "konspirativ angereist" und habe die Polizei in Gelsenkirchen mit "Laufspielchen" abgehängt.
Nach den Krawallen in Dortmund melden sich die Ultras aus Gelsenkirchen zu Wort. Die 600 Schalke-Fans hätten bewusst eine alternative Anreise gewählt, weil sie auf der für sie vorgesehenen Anfahrtsstrecke regelmäßig angegriffen würden. Die Ultras sehen sich zu Unrecht von der Polizei beschuldigt.
Schalker Ultras randalierten im Kreuzviertel
Die Ultras der Gruppierung "Hugos" waren mit der S-Bahn zur Station Möllerbrücke gefahren und hatten anschließend auf der Lindemannstraße randaliert. Beobachter sagten gegenüber der WAZ-Mediengruppe, sie hätten auch bei BVB-Fans eine hohe Aggressivität bemerkt.
Ein weiterer Kritikpunkt von schwatzgelb.de ist die Abwicklung der Schalker über den Haltepunkt am Stadion. Schon die Ultras Gelsenkirchen hatten am Dienstag in einer Stellungnahme dieses Vorgehen kritisiert . Sie waren zur S-Bahn-Haltestelle an der Universität gereist und von dort zum Stadion gelaufen. Die Ultras kritisierten, dass es auf dem Fußweg vom Stadion-Bahnhof zum Gästebereich an der Strobelallee immer wieder zu Übergriffen komme. Das sehen die Autoren des Textes auf schwatzgelb.de ähnlich und schlagen Alternativen für die Führung der Gästefans zum Stadion vor.
Nach den enormen Ausschreitungen durch gewaltbereite Dortmunder und Schalker Anhänger kündigt der Dortmunder Polizei-Präsident nun Konsequenzen an: Er erwägt Spiele ohne Gästefans oder Geisterspiele, sollten die Vereine die Gewalt nicht in den Griff bekommen.
Von Fanseite ist einiges schief gelaufen
Weiterhin kritisiert das Fanzine den Einsatz von Pfefferspray gegen Unbeteiligte. Bei einem Einsatz unter der Südtribüne seien Fluchtwege eingenebelt worden. "Ja, es läuft auch von Fanseite zuletzt einiges schief und nichts und niemand kann und darf Angriffe auf gegnerische oder auch eigene Fans oder Polizisten rechtfertigen. Das will auch niemand", heißt es in dem Artikel.
Polizei ist gesprächsbereit, nimmt aber keine Stellung
Die Polizei wollte auf Anfrage keine Stellung zu dem Text beziehen. Jederzeit sei die Behörde gesprächsbereit, "jedoch nicht mit Gewalttätern, die unseren Beamten Steine an die Köpfe werfen ". Im Vorfeld des Derbys habe es von Seiten der Polizei genügend Gesprächsangebote gegeben. Auf im Internet geäußerte Kritik reagiere die Polizei generell nicht.
17:23
...jetzt soll plözlich die Polizei Fehler begangen haben. Würden sich alle vernünftig benehmen, brauchte man keine Polizei.
Sowas kann sich auch nur ein hirnloser FußballFan(atiker) ausdenken.
17:22
...jetzt soll plözlich die Polizei Fehler begangen haben. Würden sich alle vernünftig benehmen, brauchte man keine Polizei.
Sowas kann sich auch nur ein hirnloser FußballFan(atiker) ausdenken.
19:48
Hallo, für alle die die Polizei (und die Ordner) nur als Opfer sehen, empfehle ich folgenden Artikel:
Spiegel Online 25.10.12 "Mit Sicherheit am Ziel vorbei"
19:57
Ich hoffe ,das "ihr die normalen Fans" endlich begreift,daß es den Vereinen (GmBHs
oder sonstige Kommerz Gesellschaften) garnicht mehr auf "Fans" ankommt , sondern
nur um Gewinne geht, hat mit den alten Vereinen wie BVB oder S04 garnix mehr zu tun.
Geht nur um Kohle für die Vorstände und die Millionen für die Spieler.alle haben
Millionen "Verbindlichkeiten" und solange die Kohle im eigenem Sack landet,
interessiert weder Randale noch die "normalen Fans", die ihr Herzblut opfern.
Ihr müßt euch langsam oder schnell klar werden,das die "jetzigen Vereine" nix
mehr mit den Vereinen früher zu tbn haben.Wenn z. B. Brau und Brunnen
ne Million mehr raushaut wird auch die Veltins Arena in Brinkhoffs Arena umbenannt.
Und wenn Gazprom mehr Kohle reinsteckt, ist auch die Signal Iduna Arena umbenannt.
Und jeder in den Vorständen freut sich, wenn der Name auch im Zusammenhang mit
Randale in den Nachrichten genannt wird, hauptsache Werbung.
11:11
Der schwatzgelb-Artikel "glänzt" genau wie der offene UGE-Brief mit selbstgefälligen Vorwürfen, wieder mal ohne auf das eigentliche Problem der Verharmlosung und des Schutzes von Gewalttaten in den eigenen Fan-Reihen einzugehen.
Man brüstet sich mit der uneingeschränkten "Liebe" zu Verein und der "Macht" in einer Region, ist aber seit Jahrzehnten nicht in der Lage oder nicht Willens, diejenigen auszuschließen, die das harmlose Ausleben solcher Emotionen gewollt und mit Gewalt zerstören wollen.
23:45
Pssst. Nicht so laut. Du stellst hier den deutschen Rechtstaat in Frage. ;-)
22:47
Wenn ich den Scheiss der Polizei schon lese:
"(...)Die Polizei wollte auf Anfrage keine Stellung zu dem Text beziehen. Jederzeit sei die Behörde gesprächsbereit, "jedoch nicht mit Gewalttätern, die unseren Beamten Steine an die Köpfe werfen ".(...)"
Die Polizei ist generell nicht gesprächsbereit! Das Einzige mit dem sich die Polizei noch äußert ist Pfefferspray und das nicht nur beim Fussball!
21:55
Das ist taktik. Ziemlich naiv, diese Ultras!
Schicken jetzt Speerspitzen voraus, um die Angelegenheit klein und breiig zu reden.
Und wie es bei Kindern schon immer so ist, Schuld ist immer der andere.
Die Chaoten gehören raus aus den Stadien und somit auch aus dem Sport.
20:41
Gewaltbereite Personen einbuchten und die Kosten für den Polizeieinsatz bezahlen lassen. Fertig!
20:30
Bei wirklichen Fans ist es egal, wieviele wo und wann durch welche Straße gehen, echte Fans müssen nicht kontrolliert und überwacht werden.
Alle anderen, sind Straftäter die auch mal eine elektronische Fussfessel gebrauchen könnten.
Alle anderen, sind diejenigen, die den echten Fans alles versauen.
Dem ist nichts hinzuzufügen!!!!