Bunter Protest gegen Nazi-Kundgebung in Dortmund

Auch beim Christopher Street Say gilt: lieber bunt statt braun.
Auch beim Christopher Street Say gilt: lieber bunt statt braun.
Foto: Nils Foltynowicz
Die laut Polizei Dortmund 50 bis 100 Rechtsextremisten, die am Samstag (23. August) an einer Standkundgebung der Nazi-Partei "Die Rechte" teilnehmen wollen, müssen sich auf breiten Protest einstellen. Das Blockado-Bündnis will die Nazi-Kundgebung verhindern. Auch die Veranstalter des CSD rufen zum Protest auf.

Dortmund.. Das "Blockado"-Bündnis will eine Nazi-Kundgebung in Dortmund, die am Samstag um 15 Uhr beginnen soll, bereits ab 13 Uhr mit einer Blockade einen Strich durch die Rechnung machen. Treffpunkt ist an der Katharinenstraße.

Zusätzlich rufen die Veranstalter des Christopher Streets Days (CSD) an der Reinoldikirche zu einer Protestaktion gegen die Neonazis auf. Die Jungsozialisten in der SPD und das "Bündnis Dortmund nazifrei" nehmen ebenfalls an Anti-Nazi-Aktionen teil und bitten die Dortmunder um Solidarität.

Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr mit einer Kundgebung vor der Reinoldi-Kirche, wo auch das schwul-lesbische Straßenfest zum Christopher-Street-Day stattfindet.

In einer Demo geht es dann zur Katharinentreppe gegenüber dem Hauptbahnhof, wo ab 15 Uhr die Abschlusskundgebung folgt. Sie wird von Jutta Reiter moderiert. Als Redner sind Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Superintendent Ulf Schlüter vom Kirchenkreis, Slado-Sprecher Frank Siekmann und ein Vertreter des Bündnisses „Dortmund Nazifrei“ vorgesehen.

Übersichtskarte (Der Ort der Nazi-Kundgebung ist rot, der CSD-Veranstaltungsort blau markiert):