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Forschungstag

Bundespräsident Joachim Gauck besucht die TU Dortmund

03.07.2012 | 18:21 Uhr
Foto: Oliver Lang

Dortmund.   Am Montag ist Bundespräsident Dr. Joachim Gauck noch zum Antrittsbesuch von Staatschef François Hollande nach Frankreich gereist. Am Mittwoch erwartet ihn die Technische Universität Dortmund als Ehrengast. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat ihn eingeladen, für die Bürger hat Gauck keine Zeit.

Gerade noch in Paris, jetzt in Dortmund: Am Montag ist Bundespräsident Dr. Joachim Gauck noch zum Antrittsbesuch von Staatschef François Hollande nach Frankreich gereist. Am heutigen Mittwoch erwartet ihn die Technische Universität Dortmund als Ehrengast. Die TU ist zurzeit Schauplatz der Jahrestagung der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die DFG verabschiedet gleichzeitig ihren Präsidenten, den Dortmunder Prof. Matthias Kleiner.

Der Auftritt des beliebten Bundespräsidenten Joachim Gauck am heutigen Nachmittag auf dem Campus wird kein Bad in der Menge. Soviel steht fest. Nur wer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingeladen worden ist und sich von langer Hand angemeldet hat, kann den höchsten Staatsrepräsentanten in Dortmund auch aus der Nähe sehen.

BKA inspiziert das Audimax

Wie immer bei einem hohen Staatsbesuch werden zuerst die Spürnasen des BKA in das Audimax eingelassen. Vorsichtshalber wird nach versteckten Dingen gesucht, die dem Ehrengast gefährlich werden könnten. Studenten, die an diesem Nachmittag eine Vorlesung im Audimax gehabt hätten, werden sowieso ausquartiert.

Über was der gelernte Theologe heute in Dortmund referieren wird, ist selbst dem Veranstalter der Jahrestagung nicht genau bekannt.

Es wird sich natürlich um Wissenschaft und Forschung drehen. Von näheren Details muss sich die Deutsche Forschungsgemeinschaft schlicht überraschen lassen. Gauck ist für seine unorthodoxe und nicht immer angepasste Art bekannt.

Ursprünglich war Christian Wulff für die DFG-Veranstaltung eingeladen worden. Gauck übernahm den Termin dankenswerterweise nach dem Rücktritt seines Vorgängers.

Erstmals drei Bewerber für den Präsidentenposten

DFG-Präsident Prof. Kleiner und Hausherrin, Prof. Ursula Gather werden den Bundespräsidenten empfangen.

Vor allem für Prof. Matthias Kleiner ist es heute ein großer Tag. Ihm zu Ehren ist die Jahrestagung der DFG nach Dortmund gelegt worden. Nach sechs Jahren endet turnusgemäß sein Vorsitz. Ebenfalls heute – und noch vor der nachmittäglichen Festveranstaltung wird die Nachfolge Kleiners geregelt.

Erstmals gibt es drei Bewerber für den wissenschaftlichen Top-Posten: Frau Professor Katharina Kohse-Höinghaus, Chemie, Universität Bielefeld; Professor Martin Lohse, Pharmakologie, Universität Würzburg; Professor Peter Strohschneider, Germanistische Mediävistik, Universität München.

Der neu gewählte Präsident oder die neu gewählte Präsidentin wird das Amt dann zum 1. Januar 2013 antreten.

Das Thema Bundespräsident liegt noch im Dunkeln

Der gelernte Maschinenbau-Professor und Spezialist für Umformtechnik an der TU Dortmund Kleiner wird nach Beendigung seiner Amtszeit seinen Lehrstuhl auf dem Campus Süd wohl wieder aufnehmen.

Während das Thema des Bundespräsidenten beim heutigen Festakt noch im Dunkeln liegt, hat sich Kleiner bereits festgelegt. Er wird sich mit den Grundsätzen der Forschungsförderung befassen. Die DFG entscheidet über die Vergabe von insgesamt 2,6 Milliarden Euro pro Jahr und ist Europas größte Förderorganisation für Grundlagenforschung. 30.000 Projekte bundesweit werden von der DFG ausgewählt und unterstützt.

Wieviel Zeit der Bundespräsident mitbringt, steht noch nicht fest

Mit dem Katholischen Theologen Prof. Hubert Wolf steht ein weiterer Referent bei der Festveranstaltung fest. Sein Thema lautet „Sant Ambrogio – ein Nonnenkloster und die Inquisition“.

Wieviel Zeit Gauck für die Dortmunder Stippvisite mitbringt, ist ungewiss. Das Motto der DFG-Tagung lautet aber vielversprechend „Zeit für Wissenschaft“.

Gauck ist Bundespräsident

 

Gerald Nill


Kommentare
05.07.2012
12:59
Bundespräsident Joachim Gauck besucht die TU Dortmund
von wohlzufrieden | #3

Zeigt her eure Schuhe...

04.07.2012
10:54
Bundespräsident Joachim Gauck besucht die TU Dortmund
von drengler | #2

... und hätte die TU-Dortmund damals nicht den BVB-Ball so mit Foffo vor den Kopp gekriegt, dann wäre sie heute - vermutlich - auch eine "Elite-Universität" ...... @ #1

Hoffentlich erinnert der Bundespräsident - alias IM "Larve" - in seiner Laudatio nicht noch an den peinliche Auftritt von Prof. Kleiner als Präsident der DFG 2011 in der Sachverständigenkommission zum Atomausstieg.

Ansonsten wird es bestimmt eine schöne Feier in der geschlossenen und bewachten Gesellschaft. Die dort Versammelten haben dem gemeinen Volk ohnehin kaum noch etwas zu sagen - respektive etwas, was man ihnen derzeit noch glauben würde ....

04.07.2012
10:33
Bundespräsident Joachim Gauck besucht die TU Dortmund
von Gaul | #1

verehrte moderatoren ,ich lese „bundespräsident besucht dortmunder uni“,
da habt ihr aber ein komisches bild der uni reingestellt.
frage: was hat diese bild mit der uni zu tun, doch garnichts.
schreibe ich einen artikel der euch nicht gefällt wird er gelöscht, dieses bild hat mit dem artikel aber auch garnichts zu tun.

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