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Bundesbank-Filiale in Dortmund bekommt einen Wassergraben

25.10.2012 | 05:58 Uhr
Bundesbank-Filiale in Dortmund bekommt einen Wassergraben
Auf dem freigeräumten Gelände südlich der B1 will die Bundesbank ihre neue Filiale Rhein-Ruhr bauen. Am rechten Bildrand sind die Hallen des Materialprüfungsamtes zu sehen.Foto: Hans Blossey

Dortmund.   Nicht nur eine Außenmauer, sondern sogar ein Wassergraben - mit diesen altehrwürdigen Sicherheitsmaßnahmen soll die geplante Bundesbankfiliale in Dortmund unter anderem geschützt werden. Das Gebäude soll die größte Niederlassung der Bank in ganz Deutschland werden.

Sicherheitsspezialisten lassen sich nicht gerne in die Karten schauen. Auch nicht die, die mitbeteiligt sind an den Planungen für die neue Bundesbank-Filiale , die ab 2015 auf der Stadtkrone Ost erbaut werden soll. Doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass viel investiert wird in den Schutz: So soll vor der Außenmauer, die das Areal komplett umschließt, auch ein Wassergraben für Sicherheit sorgen.

Rund 30 Meter südlich der B1 soll die Bebauung ermöglicht werden. Die geplante Mauer soll nicht direkt an den Grundstücksgrenzen stehen, dort sind „Stabmattengitterzäune“ mit maximal 1,60 Meter Höhe zulässig. Mauer und Wassergraben sollen um die Bank-Gebäude entstehen.

Im Mai 2011 hatte Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele die Pläne zur Errichtung einer neuen Bundesbank-Filiale vorgestellt: Auf dem 80.000 qm großen Grundstück an der B1, das einst als Kasernen- und Klinikgelände diente, will die Bundesbank ihre größte Filiale in Deutschland bauen (Kostenschätzung: 200 Mio Euro). Das Geschäft, das aktuell noch in den Niederlassungen Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen und Hagen geleistet wird, soll in Dortmund konzentriert werden.

An der verlegten Marsbruchstraße

Die Bundesbank hatte bereits am 23. Januar 2012 einen „Antrag auf Einleitung eines Verfahrens zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplan“ gestellt, um das notwendige Planrecht für das Vorhaben zu schaffen. Der Stadtplanungsausschuss soll am 31. Oktober beschließen, dass das von der Bundesbank gekaufte Gelände aus dem vorhandenen Bebauungsplan A190 (Gewerbepark Stadtkrone Ost) als Bebauungsplan A190 Teil 2 abgetrennt und konkretisiert wird.

Die Bundesbank-Filiale soll - nach jetzigem Stand - im Jahr 2017 öffnen und direkt an der - noch zu verlegenden - Marsbruchstraße liegen. Parkplätze für rund 200 Mitarbeiter sollen an der Marsbruchstraße eingerichtet werden sollen.

Die Verlegung der U-Bahnlinie U47 von der B1 Richtung Marsbruchstraße in einen Tunnel ist geplant, ebenso wie der sechsspurige Ausbau der B1/A40 parallel zum Neubau. Die Marsbruchstraße soll in einigen Jahren über den Knoten Gottessegen an die B1 angebunden sein.

Klaus Buske

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Kommentare
26.10.2012
07:23
Bundesbank-Filiale in Dortmund bekommt einen Wassergraben
von Bullcatcher | #4

...und bitte die Ballisten-Türme nicht vergessen.

Vieleicht haben diese paranoiden Bonzen einfach nur Schiss, dass sie von den Patienten der angrenzenden Psychiatrie ( ugs. "Ballerburg", die auf dem Foto schön zu sehen ist ) belagert werden.
Dazu sollte man vieleicht noch ein paar Inquisitoren einstellen, hey, warum tun wir dass nicht alle, wir lassen uns ins Mittelalter zurückfallen.
Dann fühlt sich zumindest der Islam bei uns wie zu Hause...........

25.10.2012
13:37
Bundesbank-Filiale in Dortmund bekommt einen Wassergraben
von Nordstaedtler | #3

Wenn es einen Wassergraben gibt, dann bitte auch mit Zugbrücke! :-)

25.10.2012
08:18
Bundesbank-Burg mit Wassergraben
von superimpi | #2

Schließe mich gerne meinem Vorredner an.
Hoffe aber, dass zumindest bei diesem Projekt angemessen seitens der Bundesbank den Menschen hier durch Schaffung neuer Arbeitsplätze gedient wird...........

25.10.2012
08:04
Kritische Aufarbeitung
von Stefan2 | #1

Es kommt eine Zeit, da dienen die Banken der Wirtschaft und die Wirtschaft den Menschen, und jeder bekommt genug zu seinem Auskommen und seiner Selbstverwirklichung. Mauern und Gräben sind dann überflüssig, und es wird Wanderausstellungen, Filmdokumentationen und Schülerwettbewerbe geben, die kritisch die Geschichte des Kapitalismus aufarbeiten.

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