Das aktuelle Wetter Dortmund 17°C
Beleidigung

„Bullenhaufen“ bringt aggressivem Mann Anzeige ein

21.01.2013 | 13:16 Uhr
„Bullenhaufen“ bringt aggressivem Mann Anzeige ein
Foto: Sergej Lepke

Dortmund.   „Scheiß Bullenhaufen“ hören Polizisten nicht gern. Kein Wunder also, dass diese Worte einem Mann (30) ein Verfahren wegen Beleidigung einbrachten. Zuvor hatte er einer Frau bei McDonald’s noch einen vollen Becher an den Kopf geworfen.

Nach einem Streit bei McDonald’s wirft ein 30-Jähriger erst mit einem vollen Becher nach einer Frau – und beleidigt dann die Beamten der Bundespolizei mit den Worten „Scheiß Bullenhaufen“.

Lautes Geschrei lockte am Sonntagmorgen eine Streife der Bundespolizei auf den Vorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofs. Dort beobachteten die Beamten, wie ein Mann einer jungen Frau mit der flachen Hand ins Gesicht schlug. Die Polizisten trennten die Streithähne.

Auf der Wache klärte sich der Sachverhalt auf – zumindest Teile davon. Offenbar hatte der Mann (30) nach einem Streit bei McDonald's einen vollen Getränkebecher an den Kopf der Dortmunderin (24) geworfen und war danach sofort aus dem Schnellrestaurant verschwunden.

SPEZIAL
Alle Dortmunder Blaulicht-Meldungen im Überblick!

Polizei, Feuerwehr, Gericht: In Dortmund passiert jeden Tag ziemlich viel. Hier gibt's alle wichtigen Blaulicht-Meldungen im Überblick!

Die Frau und eine Freundin stellten den Angreifer draußen zur Rede. Unvermittelt schlug der Mann der jungen Frau mit der flachen Hand ins Gesicht.

Der Polizei ist der aggressive Mann schon wegen zahlreicher Drogendelikte bekannt. Die Polizei leitete ein Verfahren gegen ihn ein. Aber das reichte ihm offenbar nicht: Er verabschiedete sich von den Beamten mit den Worten „Ihr seid doch ein scheiß Bullenhaufen“ – was ihm ein weiteres Verfahren wegen Beleidigung einbrachte.



Kommentare
22.01.2013
07:57
„Bullenhaufen“ bringt aggressivem Mann Anzeige ein
von Musashi | #1

Was soll bei solchen Typen eine Anzeige bringen? Ist doch den ganzen Aufwand gar nicht wert. Ein zünftiger "Knüppel-Watschn-Tanz" hätte wesentlich heilsamere Wirkung erzielt!!!

Aus dem Ressort
Sprengung - Kohleturm in Dortmund fiel wie geplant
Sprengung
180 Kilo Sprengstoff haben die letzte Bastion der Kokerei Kaiserstuhl in Dortmund dem Erdboden gleich gemacht: Am Samstag fiel der Kohleturm. Alle Gebäude bis auf einen kleinen Schuppen seien rückgebaut, sagte ein Sprecher der RAG Montan Immobilien. Auf der Fläche soll ein Gewerbegebiet entstehen.
Mit dem Smartphone durch Dortmunds Natur
App des...
Das große, graue Dortmund wird manchmal übermächtig. Ich brauche Natur. Hilfe bietet mir mein Telefon. Die Smartphone-Anwendung App in die Natur des Landesnaturschutzverbands (Lanuv) zeigt mir, wo in Dortmund ich schützenswertes Grün finde. So scrolle ich mich durch die Natur, mit Telefon vor der...
64 Polizeibeamte für fast zwei Millionen BVB-Fans im Einsatz
Bundesliga-Start
Die Einsätze der Polizei bei Heimspielen des BVB in der vergangenen Saison würden reichen, um 64 Polizeibeamte ein Jahr lang zu beschäftigen: Auf 102.000 Einsatzstunden ist die Polizei Dortmund nach eigenen Berechnungen gekommen. Diese Zahl will NRW-Innenminister Jäger schrumpfen lassen.
Bunter Protest gegen Nazi-Kundgebung in Dortmund
Blockade
Die laut Polizei Dortmund 50 bis 100 Rechtsextremisten, die am Samstag an einer Standkundgebung der Nazi-Partei "Die Rechte" teilnehmen wollen, müssen sich auf breiten Protest einstellen. Das Blockado-Bündnis will die Nazi-Kundgebung verhindern. Auch die Veranstalter des CSD rufen zum Protest auf.
Dortmunder Tiger gut im neuen Heim angekommen
Sita und Kara
Die beiden Tigerdamen Sita und Kara haben am Montag den Dortmunder Zoo verlassen. Ihre neue Heimat ist der Tierpark in Cottbus. Am Donnerstag präsentierten sich die Raubkatzen zum ersten Malin ihrer neuen Umgebung.
Fotos und Videos
Hausbesetzer besetzen Albertus-Magnus-Kirche
Bildgalerie
Fotostrecke
Sunrise Avenue im Westfalenpark
Bildgalerie
Fotostrecke
Die Sprengung des Kohleturms
Bildgalerie
Fotostrecke