Bürgerdienste verteilen Termine statt Wartemarken

Gehören spontane Besuche bei den Bürgerdiensten, um Pass oder Ausweis zu beantragen, bald der Vergangenheit an? Die Verwaltung will in der zweiten März-Woche während der allgemeinen Öffnungszeiten vormittags statt Wartemarken Termine an die Kundschaft vergeben. Was halten Sie von diesem Test? Stimmen Sie ab!

Dortmund.. Schon seit einigen Jahren gilt, dass Bürgerdienste-Angelegenheiten nachmittags nur nach vorheriger Terminvereinbarung erledigt werden können. Ein System, das sich bewährt hat, wie Bürgerdienste-Leiter Peter Spaenhoff feststellt. Während es nachmittags vor allem im Dienstleistungszentrum im Stadthaus relativ entspannt zugeht, kann es während der allgemeinen Öffnungszeiten vormittags schon mal voll und eng werden.

Testwoche Mitte März

Und wer eine Wartemarke hat, muss bisweilen mit langen Wartezeiten rechnen. Jetzt soll auch zu diesen Stoßzeiten ein neues System für Entspannung sorgen, das in der Woche vom 9. bis 13. März im Dienstleistungszentrum im Stadthaus am Südwall sowie in den Bezirksverwaltungsstellen in Eving und Hombruch getestet wird.

Alle Bürger, die in dieser Zeit während der allgemeinen Öffnungszeiten - also am Montag-, Dienstag-, Donnerstag- oder Freitagvormittag - die Bürgerdienste besuchen, ohne vorher einen Termin vereinbart zu haben, erhalten statt einer Wartemarke einen festen "Aufrufzeitpunkt" - also einen Termin, zu dem man sich ihrer Sache annimmt.

Gründliche Auswertung

Ob sich dieses System, das in Düsseldorf bereits praktiziert wird, bewährt, wird sich nach einer gründlichen Auswertung der "Testwoche" zeigen. "Generell gilt aber weiter unsere Empfehlung, vorab einen Termin bei den Bürgerdiensten zu vereinbaren", betont Peter Spaenhoff.