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Evakuierung

Bombe in Dortmund-Scharnhorst problemos entschärft - 500 Anwohner raus aus Häusern

21.05.2012 | 11:50 Uhr
Bombe in Dortmund-Scharnhorst problemos entschärft - 500 Anwohner raus aus Häusern

Dortmund.   Bombenfund in Dortmund: In Scharnhorst wurden am Montag Häuser mit etwa 500 Anwohnern rund um die Rüschenstraße evakuiert. Das fünf Zentner schwere Weltkriegsrelikt wurde kurz vor 14 Uhr entschärft, die Evakuierungen begannen gegen 12 Uhr, auch die B236 war betroffen.

Im Zuge einer Baumaßnahme ergab eine Luftbildauswertung in der Rüschenstraße in Scharnhorst einen Verdachtspunkt, der sich als Bombenblindgänger amerikanischer Herkunft herausstellte. Das teilte die Stadt Dortmund am Montagvormmitag mit.

Wie der zuständige Feuerwerker feststellte, war die Bombe mit einem Aufschlagzünder bestückt. Im Evakuierungsradius von 250 Metern wohnen laut Melderegister etwa 500 Personen an folgenden Straßen: Wambeler Holz, Am Hahnenholz und ein Teilstück der Rüschebrinkstraße.

Nach Abschluss der Evakuierungsmaßnahmen wurden um 13.20 Uhr die Rüschebrinkstraße und die B236 gesperrt, so dass der Feuerwerker in der Zeit von 13.35 bis 13.53 Uhr seinen Job problemlos erledigen konnte.

Ab 12 Uhr wird evakuiert

Nach der Lagebesprechung von Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr und Kampfmittelbeseitigungsdienst um 11.30 Uhr begannen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes gegen 12 Uhr mit den Evakuierungsmaßnahmen. Als vorübergehende Evakuierungsstelle diente die Turnhalle der Siegfried-Drupp-Grundschule.

Nach der problemlosen Entschärfung wurden sämtliche Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen aufgehoben. In der Turnhalle wurden vorübergehend 14 Personen von Mitarbeitern der Johanniter-Unfallhilfe betreut, wie die Stadt mitteilte.



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