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Junger Mann benutzt Barhocker als "gefährliche Waffe"

17.01.2013 | 00:09 Uhr
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Junger Mann benutzt Barhocker als "gefährliche Waffe"

Dortmund. Auf dem Weg in die Stadt, man wollte tanzen gehen, entdeckte die Clique am 16. Juni 2012 in der Nähe des Borsigplatzes etwas ungewöhnliches am Straßenrand: Dort stand einsam und verlassen ein Barhocker. „Der war noch gut in Schuss, der sah gut aus. Und da haben wir ihn mitgenommen“, sagte der Angeklagte. Das Unheil nahm seinen Lauf...

Wegen gefährlicher Körperverletzung muss er jetzt 800 Euro Geldstrafe zahlen, so lautete das Urteil des Amtsrichters Dr. Marko Tartsch. Bei einem Streit wurde das gute Stück, von der Gruppe abwechselnd in Richtung City geschleppt, plötzlich zur „Waffe“, wie es das Strafgesetzbuch sieht. Es war gegen 2.30 Uhr, als der Mann vor dem „Oliv-Grill“ am Brüderweg unvermittelt zu dem Barhocker griff und damit einen ihm unbekannten Mann verletzte.

Er musste selbst auch einiges einstecken

„Ich weiß davon gar nichts mehr. Ich weiß nur noch, wir wollten tanzen gehen, haben irgendwo in der Stadt einen Döner gegessen, und dann bin ich im Krankenhaus aufgewacht.“ Denn der 26-Jährige hatte nicht nur ausgeteilt, sondern musste auch ordentlich einstecken. „Man sagte mir, ich wäre gegen die Scheibe der Dönerbude gelaufen.“ Was so nicht ganz stimmt: Der Mann ist nämlich nicht freiwillig dagegen gelaufen, sondern nahm nach einem kräftigen Faustschlag Fahrt in Richtung Scheibe. Kopfplatzwunde , Schädelprellung und Alkoholrausch, so lautete die Diagnose bei der Einlieferung ins Krankenhaus.

Die Nachtschwärmer, die sich damals vor dem Grill aufhielten, erinnerten sich nicht nur an den fliegenden Barhocker, wie sie im Zeugenstand erzählten: „Der andere wollte sich rächen, das konnten wir aber verhindern.“ Als sich die Situation eigentlich beruhigt hatte, sei urplötzlich ein unbekannter Dritter vorgeschossen: „Der schlug dem Mann die Faust ins Gesicht, worauf der gegen die Scheibe knallte.“

Amtsrichter Dr. Marko Tartsch betonte in seiner Urteilsbegründung, wie gefährlich so eine Barhocker-Attacke sein kann: „Stellen Sie sich vor, der Hocker wäre gegen die Schädeldecke geflogen. Dann säßen Sie nicht hier, sondern vor einem ganz anderen Gericht.“

Kathrin Melliwa

Kommentare
17.01.2013
13:41
Taschendiebstahl
von firefighter | #1

Vielmehr würde mich interessieren, woher das Bündel 50€-Scheine stammt?!
Etwa aus illegalen Handlungen?
Wenn der Taschendieb ohne festen Wohnsitz ist,
kann es um den Rest der Migrantenfamilie
(auf Grund des im Artikel beschriebenen gebrochenem Deutsch)
nicht viel besser gestellt sein.
Ich habe auch so eine Ahnung, woher das Geld stammen könnte.
Hier der Link zum Artikel:
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/familie-versucht-taschendieb-bei-der-polizei-freizukaufen-id7490746.html

Schade, dass dort keine Kommentare möglich sind und dieser Kommentar wohl schnell gelöscht sein wird.

2 Antworten
Junger Mann benutzt Barhocker als
von boehmann | #1-1

So isses in der "DEMOKRATIE"

Junger Mann benutzt Barhocker als
von mellow | #1-2

Boehmann, Sie Schlauberger. Wie würden Sie denn unsere Staatsform nennen? Außer nachgeplapperten Billigst-Andeutungen müsste jetzt aber doch mal was Konkretes kommen.

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Junger Mann benutzt Barhocker als "gefährliche Waffe"
Junger Mann benutzt Barhocker als "gefährliche Waffe"
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http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/blutiges-ende-eines-ausflugs-mit-barhocker-aimp-id7490519.html
2013-01-17 00:09
Dortmund, Polizei, Presseportal, Borsigplatz, Nordstadt, Gewalt, Gericht, Prozess
Dortmund