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Blindgänger bei Envio - Prüfung dauert an

27.06.2012 | 07:00 Uhr
Blindgänger bei Envio - Prüfung dauert an

Dortmund.   Seit knapp einem Monat ist bekannt, dass auf dem Gelände der PCB-Firma Envio eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg liegt. Doch vor der Entschärfung muss geprüft werden, wie der Kampfmittelräumdienst angesichts der PCB-Verseuchung geschützt werden kann.

Noch gibt es keinen Zeitplan, wann der auf dem Gelände der Skandal-Firma vermutete Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg entfernt wird. Nach Auskunft von Christoph Söbbeler, Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg, dauern die vorbereitenden Untersuchungen noch an.

Derzeit würden die genauen Koordinationen zum möglichen Fundort ermittelt. Zudem gelte es, ein präzises Arbeitsschutzkonzept für die Räumarbeiten zu erstellen . Hintergrund: Teile des Envio-Geländes sind hochgradig mit dem Umweltgift PCB verseucht. Dieses Gefahrenpotenzial muss man natürlich im Auge haben, wenn der Kampfmittelräumdienst seine Arbeit dort beginnt.

Erste Meldung am 30. Mai

Die Bezirksregierung hatte am 30. Mai erstmalig über den möglichen Blindgänger informiert, der unmittelbar hinter dem ehemals von Envio genutzten Bereich in der Halle 55 vermutet wird. Der Verdachtspunkt wurde entdeckt bei der routinemäßigen Bearbeitung eines Bauantrags.

In direkter Nachbarschaft des vermuteten Blindgängers sind Tiefbauarbeiten zur Errichtung einer neuen Maschinen geplant. Nach Auskunft von Söbbeler kann vor dem Hintergrund alter Erdbewegungen und neuer Bauten nicht absolut über einen Blindgänger sichern sein. Wann mit möglichen Arbeiten begonnen werde, ließe sich noch nicht sagen.



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