Zwei Schaufensterscheiben an Parteibüro mit Nazi-Symbolen beschmiert
22.11.2011 | 11:30 Uhr 2011-11-22T11:30:00+0100
Dortmund. Unbekannte haben am Montag mit zwei schwarzen Schriftzügen die Schaufensterscheiben des Linken-Parteibüros in Dortmunds Schwanenstraße beschmiert. Erneut fanden sich rechtsradikale Symbole auf den Fenstern des Wahlkreisbüros der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke (Die Linke).
Am späten Montag gegen 23 Uhr stellte Dortmunds Polizei die (politisch motivierten) Schmierereien auf den Schaufensterscheiben des Linken-Parteibüros in der Schwanenstraße während einer Streifenfahrt fest.
Täterhinweise liegen zurzeit nicht vor. Der Staatsschutz nahm wegen der Nazi-Symbole die Ermittlungen auf. Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0231/132-7441.
In der Vergangenheit war das Parteibüro der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke (Die Linke) mehrfach Ziel von Anschlägen und Schmierereien. In fast allen Fällen waren diese Taten politisch motiviert, die Täter konnten nicht ermittelt werden. Nur in der letzten Woche konnte die Polizei einen drogenabhängigen Mann festnehmen, der allerdings wegen Beschaffungskriminalität in das Büro eingebrochen war.
13:19
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
09:43
Das, was das von Ihnen seit Jahr und Tag verhätschelte Häufchen Hirntoter aus Dorstfeld so treibt - wie würden Sie das nennen? Wo beginnt Terror? Verharmlosen, Schuld abweisen und Bagatellisieren ist nur ein weiteres bekanntes Stilmittel der rechtextremen Szene. Die überfallenen Kneipengäste (Hirsch-Q), die terrorisierte, bedrohte und vertriebene Familie aus Dorstfeld, die überfallenen und zusammengeschlagenen Opfer rechtsradikaler Schläger, die Pöbeleien, Bedrohungen, Überfälle, Nazischmierereien, Wahlbehinderungen in den letzten Jahren, die einen Kranken, die die Drecksarbeit machen und die Schreibtischtäter, die die finanziellen und logistischen Rahmenbedingungen schaffen UND diejenigen, die hier im Forum unter wechselnden Nicks den Anschein von "Volkes Stimme" faken - DAS.
23:21
Es scheint wohl doch ein politischer Hintergrund zu existieren. Auf der Scheibe war der Spruch "R 135 bleibt NWDO" - bezieht sich auf die von der Stadt Dortmund angekündigten Mietkündigungen für das Haus Rheinische Str. 135 - und keine verbotenen Symbole angebracht.
Nun muss man alllerdings auch wissen, dass vor 1 Woche das Haus "R 135" von Linksautonomen mit gelber Farbe "verziert" worden war, wie die Täter in einem ordentlichen Bekennerschreiben - das müssen die Nationalen wohl noch üben - mit Photos auf der linken Internetseite "Indymedia" auch zugaben.
Insofern gilt: Wer austeilt, der muss auch einstecken können bzw. so was kommt von so was. Und - gäbe es denn "Rechtsterroristen" in Dortmund - so wie die Medien das gerne herbei phantasieren - dann würde möglicherweise nicht nur ein Spruch auf der Scheibe der Linken prangen sondern der Laden würde eventuell vom Erscheinungsbild der Terroristenwohnung in Zwickau gleichen.
21:29
Wenn man die Täter nicht erwischt hat, woher weiss man dann, dass die Tat politisch motiviert war ?
20:11
Ja nee, is klar. In Dortmund, einer Stadt die bundesweit als Nazi-Hochburg bekannt ist, in der jedes Jahr ein wichtiger Nazi-Aufmarsch stattfindet, wo es regelmässig zu Übergriffen und Anschlägen auf Linke und ihre Institutionen kommt ausgerechnet in so einer Stadt soll die Linkspartei nix besseres zu tun haben, als ihre eigene Scheibe zu beschmieren, mit Symbolen die bei jedem anständigen Menschen einen Brechreiz auslösen. Und zwar des Geldes wegen! *augenroll*
Vielleicht wars Steuerbetrug. Vielleicht ist auch nur ein Farbeimer rein zufällig total unglücklich gefallen! Oder vielleicht warens doch einfach nur die Nazis aus Dorstfeld.
15:31
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
14:20
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
12:33
Allein die Tatsache, dass "Nazi-Symbole" am Büro der Linken auftauchen, bedeutet nicht notwendigerweise, dass sie dort auch von "Nazis" angebracht wurden.
Die Zahl der Fälle in der jüngeren Vergangenheit, wo unter falscher Flagge Nazi-Symbole angebracht wurden um Versicherungsbetrug zu begehen oder öffentliche Aufmerksamkeit oder Mitleid zu erhaschen, sind so umfangreich, dass man nur die Tatsache als solche zur Kenntnis nehmen sollte.