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Drogenfund

Zoll Dortmund stellt mehr als elf Kilogramm Marihuana auf der A2 sicher

23.02.2012 | 10:28 Uhr
Zoll Dortmund stellt mehr als elf Kilogramm Marihuana auf der A2 sicher
Bei einer Pkw-Kontrolle auf der A2 stellte Dortmunds Zoll elf Kilogramm Marihuana mit einem Schwarzmarktwert von ca. 90.000 Euro sicher. Foto: Daniel Elke / WAZ FotoPool

Dortmund.   Bei einer Pkw-Kontrolle auf der A2 stellte Dortmunds Zoll elf Kilogramm Marihuana mit einem Schwarzmarktwert von ca. 90.000 Euro sicher. Ein 28-jähriger polnischer Fahrer hatte in seinem Kofferraum ein Versteck eingebaut. 2012 fanden die Zöllner bereits Drogen im Gesamtwert von knapp 500.000 Euro.

Erneut großer Drogenaufgriff: Am 15. Februar kontrollierten Beamte des Hauptzollamts Dortmund am Mittag auf der A2 einen Pkw mit polnischer Zulassung. Der 28-jährige polnische Fahrer war auf dem Weg Richtung Hannover, als die Zöllner ihn aus dem fließenden Verkehr zogen.

Auf Nachfrage sagte der Mann, er sei auf dem Weg nach Polen. Start und Ziel seiner Reise konnte er jedoch nicht plausibel erklären. Daraufhin wurde der Pkw intensiv kontrolliert. Beim Blick in den Kofferraum stutzten die Beamten. Der Stauraum erschien auf den ersten Blick recht klein, und nach „Abklopfen“ der Zwischenwand zum Fahrgastraum wurde ein nachträglich eingebautes Versteck entdeckt.

„Der bereits fünfte große Aufgriff in 2012. In dem Versteck befanden sich vier Plastiktüten, die prall gefüllt mit Marihuana waren. 11 Kilo mit einem Schwarzmarktwert von knapp 90.000 Euro wurden an das Tageslicht befördert“, sagte Uwe Jungesblut, Sprecher des Hauptzollamts Dortmund.

2012 schon Drogen im Wert von 500.000 Euro sichergestellt

Mit diesem Fund hat das Hauptzollamt Dortmund nach eigenen Angaben in nicht einmal zwei Monaten des neuen Jahres Drogen im Gesamtwert von knapp 500.000 Euro aus dem Verkehr gezogen.

Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam verbracht, sein Pkw wurde beschlagnahmt. „Statt einem Gewinn aus dem Verkauf der Drogen erwartet ihn nun ein saftiges Strafverfahren und eine Haftstrafe wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz“, so Jungesblut weiter. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen. Aus ermittlungstaktischen Gründen erfolgt die Freigabe erst am heutigen Tag.

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