Zeugen überwältigen Kiosk-Räuber
14.04.2010 | 11:36 Uhr 2010-04-14T11:36:00+0200Dortmund-Nordstadt. Auf seiner Flucht nach einem bewaffneten Überfall in einem Kiosk in der Oesterholzstraße am frühen Diesntagabend, 13.04.2010, gegen 17.23 Uhr, wurde der Räuber von einem Zeugen zunächst verfolgt und anschließend überwältigt.
Ein Einbrecher wurde am Dienstagabend von einem Zeugen gestellt und überwältigt. Nach Angaben der 64-jährigen Angestellten des Kiosk betrat um 17:23 Uhr ein unbekannter Mann den Verkaufsraum eines Kiosks an der Oesterholzstraße. Er bedrohte die Frau mit einem Messer und forderte Bargeld und Zigaretten.
Die Dortmunderin öffnete zwar die Kasse, bevor sie jedoch das Geld aushändigen konnte, griff der Tatverdächtige über den Tresen und nahm die komplette Geldschublade an sich. Anschließend flüchtete er mit dem Bargeld, einem geringfügigem dreistelligen Betrag, und einigen Zigarettenschachteln aus dem Kiosk.
Erst mit einem Fahrrad, dann fußläufig, setzte er seine Flucht über die Oesterholzstraße in Richtung Robertstraße fort. Trotz vorheriger Warnung durch den bewaffneten Mann folgte die 64-Jährige dem Unbekannten bis vor das Geschäft, dann rief sie um Hilfe.
Zwei Dortmunder wurden Zeugen des Raubes: Ein 40-Jähriger war von seinem Fenster aus auf den Vorfall aufmerksam geworden, sah den Tatverdächtigen mit seiner Beute weglaufen und hörte die Hilferufe. Ein 32-jähriger Dortmunder nahm sofort die Verfolgung des Räubers auf. In Höhe der Robertstraße / Stahlwerkstraße holte er ihn schließlich ein. Zusammen mit dem ebenfalls eingetroffenen 40-Jährigen gelang es ihnen, den Unbekannten trotz heftiger Gegenwehr zu überwältigen und sein Messer abzunehmen.
Bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei hielten ihn die beiden Dortmunder fest und übergaben anschließend das Messer an die Beamten. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen polizeilich bekannten 25-jährigen Mann, ohne festen Wohnsitz. Wegen ähnlicher Delikte hatte er bis vor kurzem in Haft gesessen.
19:45
Wer keine Courage zeigt ist öfter mal Opfer - gut gemacht.
22:02
ich bin diejenige die den überfall erlebt hat.wenn ich sitzengeblieben wäre ,wie vom Täter gefordert,hätte man mich vielleicht noch verdächtigt den Überfall vorgetäuscht zu haben ,oder etwa nicht.Außerdem habe ich nur noch gesehen wie er um die Ecke bog.Ich wünsche soetwas nicht einmal meinem ärgsten Feind.
11:56
Zwei Jahre Bauernhof, früh aufstehen und ein gutes Frühstück. Danach harte Feldarbeit mit Mittagspause in der Sonne, abends nach dem Feierabend ein Bier und dann früh ins Bett.
Wetten, der Junge ist danach wieder voll resozialisiert?
07:31
hoffentlich bekommt ihr eine medaille dafuer.ihr habt mal wieder euer leben riskiert,fuer etwas wo die polizei zustaendig ist.was waere denn gewesen wenn er einen von euch niedergestochen haette?wer hat zu euch gesagt ihr sollt den aufhalten?gut dass es noch leute gibt die fuernuesse ihr leben riskieren.Hut ab.