Notbremsung der Straßenbahn wegen Fußgänger
01.10.2010 | 12:21 Uhr 2010-10-01T12:21:00+0200Dortmund.Ein Fußgänger war am Donnerstag Auslöser für die Notbremsung einer Straßenbahn auf dem Wickeder Hellweg/Bremmenstraße in Dortmund-Wickede, als er kurz vor 16 Uhr die Fahrbahn überquerte. Es gab zwei Verletzte.
Nach Angaben von Zeugen ging zur Unfallzeit ein 72-jähriger Dortmunder über die Fahrbahn, um zum südlichen Gehweg des Wickeder Hellweg zu gelangen. Scheinbar achtete der Mann nicht auf den Fahrzeugverkehr. Als eine 54-jährige Straßenbahnfahrerin auf den Fußgänger auf der Straße aufmerksam wurde, läutete sie nach eigenen Angaben umgehend die Straßenbahnglocke und leitete eine Notbremsung ein.
Hierdurch konnte sie einen Zusammenstoß mit dem Dortmunder zwar verhindern, allerdings verletzten sich ein 11-jähriger Schüler und eine 13-jährige Schülerin in der Bahn. Während der 11-Jährige nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte, musste die 13-Jährige stationär zur Beobachtung verbleiben. Eine Verkehrsunfallanzeige wurde aufgenommen.
13:13
Nachtrag: Übrigens, seit wann fahren Bahnen der B-Baureihe über den Wickeder - Hellweg?
13:11
Sarrazin hat Recht: Deutschland schafft sich ab. Wir sind nicht mehr in der Lage uns gegebenen Umständen anzupassen. Seit Einführung der Straßenbahnen gibt es Stehplätze. Überall in den Bahnen steht dass man sich festhalten muss. Der Vergleich mit den Reisebussen hinkt. Hier sitze ich mindestens 4 Stunden drin, (Pausenregelung der Berufskraftfahrer ), in der Bahn je nach Länge der Strecke höchstens 50 Min. Dass sich Schüler dort verletzt haben und keine älteren Leute gibt mit zu denken. Und dass zu einer Zeit, in der die Bahnen erfahrungsgemäss ziemlich voll sind.
12:00
#1 und #2: was wäre denn die Alternative? Bahn verlängern? Geht nicht aufgrund der eingeschränkten Bahnsteiglänge. Einsteigen verbieten wenn alle Sitzplätze belegt sind? Wer stellt das fest? Soll der Fahrer jedes mal durchgehen oder wird pro Wagen eine Sitzwagenschaffner eingestellt der den Lauten draußen mitteilt, sie mögen 20 Minuten auf die nächste Bahn warten weil diese hier gerade besetzt ist? Wirklichkeitsfremder gehts kaum - was helfen würde: Die U-Bahn braucht eine durchgängige eigene Trasse - was aber aufgrund der Straßensituation nicht machbar wäre.Als Autofahrer meide ich den Hellweg so gut es eben geht - wäre die Brackelerstr. endlich komplett ausgebaut, würde ich wohl nur in den seltensten Fällen über den Hellweg fahren - ab da haben wohl einige Anwohner was dagegen....
00:01
Das ist wieder typisch.
Der ÖPVN hat die seltsamsten Sonderrechte.
In Reisebussen müssen sich Fahrgäste anschnallen, der nicht angeschnallte Autofahrer wird mit Bußgeldern abgezockt, aber in Straßenbahnen und Linienbussen herrschen die Gesetze der Sardinendosenwirtschaft.
Hauptsache, man kann gegen Fahrgeld so viele Menschen wie möglich da rein drücken und wenn mal Menschen verletzt werden, tja - dann ist das halt so ...
Komisch, da steht kein Grüner oder Sozi für auf.
Verdienen die da auch mit?
Ach ja, die Stadt ist ja an der DSW21 beteiligt.
Klar, dann darf man für sein Geld während der Fahrt auch rumstehen.
11:59
Die Stehplätze müssen abgeschafft werden.
Für den Fahrpreis kann man einen Sitzplatz erwarten .
Hier sollten die teuren EU Kommisare in Brüssel mal drüber nachdenken.
Im Pkw und Reisebussen man sich anschnallen, im ÖNV Bus Sitzplatz pro Person vorgeschriben sin.