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Rechtsradikale

Neonazis schlugen zweimal in der City zu

17.10.2011 | 14:59 Uhr
Neonazis schlugen zweimal in der City zu
Neonazis überfielen Passanten in Dortmund.. Foto: Dirk Bauer, WAZ FotoPool

Dortmund.Gleich zwei Überfälle mit rechtsradikalem Hintergrund gab es am vergangenen Wochenende in der Innenstadt. Dabei wurden die Opfer verletzt, die Täter konnten fliehen. Der Staatsschutz ermittelt.

In zwei Fällen traten am vergangenen Wochenende bisher unbekannte Schläger in der Dortmunder Innenstadt in Erscheinung, die nach Angaben der Geschädigten ein typisch Rechtes Erscheinungsbild aufwiesen.

Der erste Vorfall ereignete sich am Sonntag, 16. Oktober 2011, 1.35 Uhr, auf dem Königswall in Höhe des NH-Hotels. Hier traf es ein junges Pärchen, 17 und 23 Jahre alt, aus Witten. Auf dem Weg zum Bahnhof kamen ihnen drei Männer entgegen. Die 17-Jährige erhielt ohne Vorwarnung einen Schlag ins Gesicht. Daraufhin lief sie in Richtung Hotel, während ihr Freund von den drei Unbekannten nun verfolgt wurde. Im Bereich Königswall/Brückstraße traf ihn ein Schlag von hinten im Schulterbereich, so dass er zu Boden stürzte. Die Täter flüchteten anschließend vom Tatort. Beide Geschädigten erlitten leichte Verletzungen.

Weiterer Überfall

Ähnlich erging es gegen 3.05 Uhr einem 39-jährigen Dortmunder und einem 34-jährigen Mann aus Unna. Beim Überqueren des Königswalls in Höhe des NH-Hotels seien sie grundlos von einer mehrköpfigen Gruppe Rechter angegriffen werden. Auch sie erlitten leichtere Verletzungen. Die Geschädigten flüchteten sich daraufhin in eine nahegelegene Szene-Gaststätte in der Brückstraße.

Übereinstimmend werden die Täter als männliche Rechte, Mitte 20 Jahre alt, kahl rasierte Köpfe, schwarze Bomberjacken, insgesamt dunkel gekleidet, beschrieben. Der Dortmunder Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 132-7491.

DerWesten

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Kommentare
17.10.2011
21:12
Neonazis schlugen zweimal in der City zu
von bolla | #20

@18
Man kann es aber auch mit dem Abwiegen, Relativieren und Verharmlosen übertreiben. Sonst läuft man u.U. Gefahr, den falschen Leuten (mit denen Sie, vermute ich mal, wenig zu tun haben wollen) in die Hände zu spielen und sich zum Affen einer bekloppten kleinen braunen Truppe und derer Unterstützer zu machen. Es sind einige wenige Kriminelle, von denen wir sprechen, mit einem jedoch enormern Gewaltpotential. Wer sich dem entgegenstellt, ist nicht automatisch linksextrem und radikal, sondern in erster Linie Demokrat.

17.10.2011
21:03
Neonazis schlugen zweimal in der City zu
von narit | #19

Ich hätte gerne lieber eine Phobie als diese alltägliche Wahrheit von Rechten, die hier meinen, sich verdammt viel erlauben zu dürfen. Ich würde lieber in einer Stadt leben, wo kein Stadtteil so braunverseucht ist wie Dorstfeld. Ich würde auch gerne in einer Stadt leben, wo Hakenkreuze nicht zum Alltagsbild gehören. Ich würde noch viel lieber in einer Stadt leben, die Menschen aller Nationen gerne in ihre Mitte aufnimmt und besonders sie auch mitnimmt, statt sie Prügeln und Gewalt auszusetzen. Jeder Mensch auf dieser Welt hat eine Berechtigung, so zu leben, wie er oder sie es gerade braucht oder auch leider muss. Menschen, die nicht so ticken wie die Ewiggestrigen, die damit einer extemen Gewalt durch Schläge, Bedrohungen und Schmierereien an ihren Mietshäusern ausgesetzt sind, gehört die Fürsorge unserer Gesellschaft. Nein, ich habe keine Phobie, ich habe nur meine Erfahrungen!

17.10.2011
20:54
Neonazis schlugen zweimal in der City zu
von squier | #18

Sie haben da ein Problem. Sie sehen überall Nazis. Mir kommen da Worte wie Paranoia oder Phobie in den Sinn. Also nur weil ich nicht die große braune Bedrohung sehr, so wie Andere, muss ich wohl auch ein Nazi sein? Jetzt wird es hier aber wirklich lächerlich. Man kann es auch mit dem Antifaschismus übertreiben.

Ich darf nicht immer so schnell tippen.

17.10.2011
20:52
Neonazis schlugen zweimal in der City zu
von squier | #17

@16

Sie haben da ein Problem. Sie sehen überal Nazis. Mir kommen da Worte wie Paranoia oder Phobie in den Sinn. Also nur weil ich nicht die große braune Bedrohung sehr, so wie Ander, muss ich wohl auch ein Nazi sein? Jetzt wird es hier aber wirklich lächerlich. Man kann es auch mit dem Antifaschismus überteriben.

17.10.2011
20:34
Neonazis schlugen zweimal in der City zu
von narit | #16

#15 Sind Sie derjenige, der so gerne oben aus seiner Naziwohnung am Dorstfelder Wilhelmsplatz immense Fotos mit Maskenschutz schiesst und sie danach ins Internet stellt, damit seine Kameraden auch genau wissen, wen sie angreifen müssen?

17.10.2011
20:15
Neonazis schlugen zweimal in der City zu
von squier | #15

Ich würde vorschlagen diesen Straftaten die gleiche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, wie anderen ähnlichen Straftaten. Gewalt ist gundsätzlich abzulehnen. Weil ein paar kriminelle Idioten sich ******* verhalten haben, bedeutet das noch lange nicht, dass die große braune Dämmerung auf uns zu kommt. Zumal der Verfassungsschutzbericht ganz glar feststellt, dass die Gewalttaten von Rechts deutlich abgenommen haben.

17.10.2011
20:12
Neonazis schlugen zweimal in der City zu
von narit | #14

Die Rechten haben gerade zur Jagdsaison geblasen...irgenwie irre, dass dies keiner merken will! Soviel Ignoranz spielt diesen Ewiggestrigen doch nur noch zu! Meint hier wirklich jemand, dass der Westen so eine Nachricht veröffentlichen würde, wenn sie nicht von Hans Schulz abgesegnet gewesen wäre. Selbst er hat langsam ein Problem, nur geht er ja jetzt erst mal in Urlaub bis zum Rentenanspruch!

17.10.2011
19:08
Neonazis schlugen zweimal in der City zu
von bolla | #13

@12
Was würden Sie bezüglich der beiden Überfälle vorschlagen? Eine Idee?

17.10.2011
19:02
Neonazis schlugen zweimal in der City zu
von squier | #12

Jetzt habe ich BenDoNord und bolla verstanden. Es gibt nur rechte Gewalttäter, alles andere ist Illusion. Deshalb müssen wir unsere ganze Kraft auf die Ergreifung dieser Schläger richten und ale Anderen lassen wir schön in Ruhe.

17.10.2011
18:46
Neonazis schlugen zweimal in der City zu
von bolla | #11

Sauer: Glücklicherweise hat die Redaktion richtig reagiert und Ihre relativierende Hetze gelöscht.

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