Langer Feuerwehreinsatz bei Wasserrohrbruch in Dortmund-Wambel
13.02.2012 | 11:03 Uhr 2012-02-13T11:03:00+0100
Dortmund. Wasserrohrbruch: Um 3.35 Uhr wurde Dortmunds Feuerwehr am Sonntag zu einer technischen Hilfeleistung in die Akazienstraße alarmiert. In der Straße in Wambel stand in mehreren Gebäuden bis zu einer Höhe von 1,50 Meter Wasser in den Kellern. Zwei Bewohner erlitten einen Schock, die Abpump-Arbeiten dauerten.
Um 3.35 Uhr wurde die Feuerwehr Dortmund am Sonntag zu einer technischen Hilfeleistung in die Akazienstraße alarmiert. In der Straße in Wambel stand in mehreren Gebäuden bis zu einer Höhe von 1,50 Meter Wasser in den Kellern, nachdem unter dem benachbarten Bürgersteig eine Wasserleitung gebrochen war. Die Feuerwehr setzte mehrere Tauchpumpen ein, um die großen Wassermengen aus den Gebäuden abzupumpen, teilte Dortmunds Feuerwehr mit.
Durch den Rohrbruch waren massive Erdmassen vor einem Gebäude weggebrochen, die zusammen mit dem Wasser zu großen Teilen in den Keller gespült wurden. Da zunächst unklar war, ob das Gebäude einsturzgefährdet ist, zog die Feuerwehr mehrere Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) für eine statische Beurteilung hinzu. Um den Zustand der Außenwand beurteilen zu können, musste der betroffene Keller freigeräumt und Teile der Innenverkleidung freigelegt werden. Nachdem die Baufachberater eine Einsturzgefahr für das Reihenhaus ausschließen konnten, wurde die Einsatzstelle gegen Mittag an den Wasserversorger übergeben, der daraufhin mit der Reparatur der Wasserleitung beginnen konnte.
Aufgrund der Witterung wurden die betroffenen Anwohner in dem Betreuungsbus der Dortmunder Feuerwehr untergebracht und vom Rettungsdienst betreut. Zwei Bewohner mussten mit einem Schock ins Krankenhaus transportiert werden.
Unterstützung vom THW
Im Einsatz waren die Feuerwachen 3 (Neuasseln), 1 (Mitte) und 2 (Eving) sowie der Löschzug 24 (Asseln) der Freiwilligen Feuerwehr. Das Technische Hilfswerk unterstützte mit mehreren Baufachberatern aus Witten und Arnsberg.
Die weiteren Maßnahmen und die Höhe des Sachschadens können erst im Lauf der nächsten Tage bestimmt werden, hieß es in einer Mitteilung der Feuerwehr.
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