Kontrollen zur Bekämpfung der Verkehrsunfälle
26.07.2011 | 12:58 Uhr 2011-07-26T12:58:00+0200
Dortmund/Lünen.Am Montag führten Beamte der Dortmunder Polizeiinspektion 3 mit Unterstützung von Beamten aus der Verkehrsdirektion in der Zeit von 12 bis 20 Uhr in ihrem Zuständigkeitsbereich (Dortmunder Nordosten und Lünen) umfangreiche Verkehrskontrollen durch. Diese Kontrollen basieren auf der Fachstrategie Verkehrsunfallbekämpfung des Landes NRW sowie des Sicherheitsprogramms des Polizeipräsidiums Dortmund.
Schwerpunkte der Kontrollen waren Geschwindigkeitsüberwachungen, Telefonieren während der Fahrt, Nichtbeachten des Rotlichts von Signalanlagen sowie die Nichtverwendung von Sicherungssystemen.
Insgesamt wurden 284 Fahrzeuge angehalten, 155 davon im Rahmen von Radarmessungen. Dabei wurden 119 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt, die in 111 Fällen mit einem Verwarnungsgeld und in 8 Fällen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige geahndet werden mussten. In 2 Fällen gab es eine Anzeige, weil die betreffenden Fahrer keine Fahrerlaubnis besaßen.
Weiterhin wurden 5 Alcotests durchgeführt. Dies führte in einem Fall dazu, dass sich ein Dortmunder Taxifahrer wegen des Verdachts einer Trunkenheitsfahrt eine Blutprobe entnehmen lasen musste. Sein weiblicher Fahrgast wurde durch ein anderes Taxi des betroffenen Unternehmens zum Zielort gefahren.
In 37 Fällen wurden Verwarnungsgelder erhoben, da die betreffenden Fahrzeugführer den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Auch das Telefonieren mit dem Handy ohne Freisprecheinrichtung führte in 19 Fällen zu Verwarnungsgeldern.
13:49
Von 155 gemessenen Fahrzeugen, waren 119 zu schnell. Wenn man bedenkt, das schon bei den Messungen eine Toleranz gegeben wird, kann man sich vorstellen, um wie viel schneller die Fahrzeuge waren. Nun fehlt nur noch, dass auch hier von Abzocke gesprochen wird. Auch wenn ich selber Autofahrer bin, finde ich solche Kontrollen nicht nur richtig, sondern wie die Zahlen belegen, auch notwendig.