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Freiwilliger Feuerwehrmann rettet in Dortmund Mann über Klappleiter

16.12.2011 | 12:56 Uhr
Freiwilliger Feuerwehrmann rettet in Dortmund Mann über Klappleiter
Ein zufällig vorbeikommender Feuerwehrmann rettete einen Bewohner aus dessen brennender Dachgeschosswohnung in Dortmund-Berghofen. Foto: Feuerwehr

Dortmund.   Als seine Dachgeschosswohnung in Berghofens Nerzweg am Donnerstagnachmittag komplett in Flammen aufging, rettete sich ein Mieter auf den Balkon und schrie um Hilfe. Ein zufällig vorbeikommender Feuerwehrmann reagierte geistesgegenwärtig und rettete ihn per Klappleiter. Sachschaden ca. 100.000 Euro.

In Berghofen brannte am Donnerstagnachmittag eine Dachgeschosswohnung im Nerzweg vollständig aus. Der 29-jährige Mieter der Dachgeschosswohnung wurde zuvor durch seltsame Geräusche aus dem Schlaf gerissen. Als er sich daraufhin umsah, musste er feststellen, dass seine Wohnung in Flammen stand. Da er die Wohnungstür durch die massive Rauchentwicklung nicht mehr erreichen konnte, rettete er sich kurzerhand auf den Balkon und rief um Hilfe.

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr kam zufällig Jörg Dombrowski (19), ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Berghofen, an der Einsatzstelle vorbei. Mit einer Klappleiter des Hausbesitzers rettete er den Mann von dem Balkon des 1. Obergeschosses, hinter dem die Wohnung bereitsvollständig brannte.

Als die beiden Löschzüge von den Feuerwachen 4 (Hörde) und 3 (Neuasseln) kurze Zeit später eintrafen, konnte unmittelbar mit der Brandbekämpfung begonnen werden, da sich keine Personen mehr im Gebäude befanden. Mit mehreren Atemschutztrupps und der Unterstützung vom Löschzug 13 (Berghofen) der Freiwilligen Feuerwehr wurde das Feuer von zwei Seiten bekämpft und gelöscht.

Unverletzt, aber Sachschaden von etwa 100.000 Euro

Der Mieter wurde vom Rettungsdienst untersucht. Er war unverletzt. Die Brandwohnung wurde jedoch völlig zerstört. Der Sachschaden wird von der Feuerwehr auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Die Brandursachenermittlung wurde von der Kriminalpolizei eingeleitet.

Die Bewohner des Nachbargrundstücks, die den Notruf abgesetzt hatten, zeigten Hilfsbereitschaft in der Vorweihnachtszeit. Sie boten dem Mann und seiner Lebensgefährtin an, vorübergehend bei ihnen zu wohnen.

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