Elfjähriger auf dünner Eisfläche in Dortmund-Dorstfeld eingebrochen
03.02.2012 | 12:05 Uhr 2012-02-03T12:05:00+0100
Dortmund. Auf dünnem Eis unterwegs: Ein elfjähriger Junge brach am Donnerstagnachmittag auf einem vermeintlich zugefrorenen Teich in Dortmund-Dorstfeld ein. Sein Freund konnte ihn aus dem Gewässer neben dem Reinoldus-Schiller-Gymnasium ziehen. Der Junge kam mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus.
Gegen 16.55 Uhr wurde am Donnerstag die Feuerwehr Dortmund über den Notruf zu einem Rettungseinsatz auf den Betriebshof der Stadtwerke nach Dorstfeld gerufen. Ein elfjähriger Junge war wohl auf zu dünnem Eis auf einem Teich neben dem Reinoldus-Schiller-Gymnasium eingebrochen.
Der Junge wurde von seinem Freund aus dem Malheur befreit und rief selbst von seinem Mobiltelefon die Feuerwehr. Mit einem Rettungswagen wurde er mit einer Unterkühlung in die Kinderklinik Dortmund eingeliefert. Dass nichts Schlimmeres passiert war, ist wohl dem Umstand zu verdanken, dass der Teich nicht besonders tief war.
Die Feuerwehr informiert in diesem Zusammenhang nochmals: Zugefrorene Gewässer bieten ein hohes Gefahrenpotential. Besonders Kinder unterliegen der Versuchung, Eisflächen zu betreten. Auch wenn die Eisfläche in Ufernähe tragfähig erscheint, kann das ein paar Meter weiter schon ganz anders aussehen. Deshalb appelliert die Feuerwehr dringend an alle Bürger, den Kindern ein Vorbild zu sein und vom Betreten nicht freigegebener Eisflächen Abstand zu nehmen!

20:10
Ist doch völlig klar, ass die Stadt die Eisflächen grundsätzlich nicht freigibt. Sie müsste ansonsten für eventuelle Unfälle haften.
Allerdings ist es nicht logisch und nachvollziehbar, warum es dann zwangsläufig Leute geben muss oder soll, die es auf eigene Faust versuchen.
Das Gehirn darf man trotzdem einschalten, woll?
16:43
Die Stadt Dortmund weigert sich grundsätzlich, Eisflächen freizugeben. Kein Wunder, daß es die Leute dann auf eigene Faust versuchen.
Aber man sollte schon beachten: eine Woche Dauerfrost ist das Mindeste, was man abwarten muss.
13:38
Glück gehabt!
Bitte, liebe Kinder, nicht aufs Eis gehen, es trägt einfach noch nicht!
Bitte, liebe Eltern, achtet auf eure Kinder!