Anschlag auf Büro von „Die Linke“-Abgeordnete Jelpke in Dortmund
20.07.2011 | 12:42 Uhr 2011-07-20T12:42:54+0200
Dortmund.Unbekannte haben die Scheibe des Wahlkreisbüros der Dortmunder Linken-Abgeordneten Unna Jelpke zertrümmert. Nach Attacken mit Buttersäure und Stahlkugeln sei es bereits der sechste Anschlag, so Jelpke.
Auf das Wahlkreisbüro der Partei „Die Linke“ an der Schwanenstraße in der östlichen Dortmunder Innenstadt ist in der Nacht zum Mittwoch (20. Juli 2011) erneut ein Anschlag verübt worden. Die Frontscheibe des Büros wurde von unbekannten Tätern eingeschlagen.
Ulla Jelpke (Dortmunder Abgeordnete und innenpolitischen Sprecherin der Bundestags-Fraktion) erklärt dazu: „Der Angriff ist der mittlerweile sechste Anschlag auf mein Wahlkreisbüro.“ Schon vor drei Jahren hatten Unbekannte das Büro in der Nähe der JVA kurz vor der Nazi-Demo im September mit Stahlkugeln beschossen. Im Januar 2010 kam es zu einem Anschlag mit ätzender Buttersäure auf das Linke-Büro .
Jelpke: „Auch im Zusammenhang mit dem aktuellen Anschlag ist naheliegend, die Täter in neofaschistischen Kreisen zu suchen. In den letzten Tagen wurden bereits mehrfach Aufkleber mit faschistischem Inhalt auf die Scheiben meines Wahlkreisbüros geklebt.“
Polizei sucht Zeugen
Die Polizei datiert den Anschlag auf den Zeitraum zwischen 23.15 und 3.30 Uhr. In der äußeren Scheibe der Doppelverglasung ist ein Schaden mit 30 cm Durchmesser entstanden — die Innenscheibe ist nicht beschädigt. Der Schaden liegt bei rund 400 Euro.
Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf die Täter geben können. Sie werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst der Polizei Dortmund unter 0231/1327491 in Verbindung zu setzen.
13:34
Ist die lange Liste auch durch Gerichtsurteile belegbar? Oder - zitieren Sie nur sich selber und widerlegte Medienberichte?
Die gleiche Frage gebe ich zurück, und zwar auf die Antifanten, wie Sie sie nenen, bezogen. Gibt es dort eine Liste von Gerichtsurteilen?
Ganz davon abgesehen ist jeder Extremismus zu verachten, ob es der Nationaler Aktivisten, der Antifa, Salafisten oder von wem auch immer ist. Überall wo Ziele mit Gewalt durchgesetzt werden sollen, wird der falsche Weg gewählt. Denn Gewalt wendet man nur an, wenn man mit Worten die Mehrheit für eine Sache nicht gewinnen kann und sich Macht durch Einschüchterung und Gewalt erzwingt. D. h. die Mehrheit möchte weder politisch noch religiös geprägten Extremismus!
Daher ist es richtig, dass alle Gruppen vom Verassungsschutz beobachtet und bekämpft werden - und das demnach auch nicht ohne Grund!
00:52
@25 WEhrlichDrThorKnickmann
Es ist müßig. Seien Sie sich gewiss, der Großteil der demokratisch gesinnten Dortmunder steht NICHT hinter dem Grüppchen brauner Hohlbirnen und ihrem kranken Politikverständnis. Das sollte selbst zu Ihnen vorgedrungen sein.
23:02
@ 24
Wo findet sich denn die lange Liste rechter Übergriffe in Dortmund? Eine Quellenangabe wäre hilfreich.
Ist die lange Liste auch durch Gerichtsurteile belegbar? Oder - zitieren Sie nur sich selber und widerlegte Medienberichte?
19:54
@23 DrWEhrlichmThor
Jeder, der Augen im Kopf hat und lesen kann, kann sich informieren über die lange Liste rechter Übergriffe in Dortmund. Da können die nationalen Hohlbirnen relativieren und lamentieren, wie sie wollen (und wie es Tradition ist). Linke Aktionen machen die der Neonazis weder besser noch weniger verachtenswert.
17:13
@ 21
Da hilft alles Leugnen und Verfälschen nichts - warum wurde denn gestern - nach der Nordstadt - nun schon wieder die Polizei an der Möllerbrücke angegriffen? Und warum wurden 2 PkW von einem Rechten in der Nordstadt von Linken angezündet? Auch wenn man die eigenen Lügengeschichten -der Linken - ständig wiederholt und sogar die Medien berichten, wird es dadurch nicht wahr - auch wenn manche es irgendwann dann für Wahrheit halten.
13:18
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11:00
@17
Die angeblichen Angriffe sind leider real. Da hilft alles Leugnen und Verfälschen nichts.
05:11
Ich denke, der Vorgang zeigt lediglich, dass da gewissen Gegnern die Argumente ausgegangen sind.
Ich glaub auch nicht, dabei könnte es sich um Lokalpolitik handeln, denn eine Gegnerschaft zum Flughafen(ausbau), Eintreten für ÖPNV und Sozialticket ist bei vielen eher populär.
Ich mag mich irren, aber kritisch erscheint mir eher das sogenannte Antifa-Auftreten, bei der ich eher eine Verharmlosung des Geschehens in der Weimarer Republik sehe – und auch eine Überhöhung, die man damit rechten Gruppen zuteil werden lässt.
Denn damals wurden kruse Rechtsradikale Ideen (oder auch offen als wahnsinnig zu bezeichnende) weitgehend zur realen Bedrohung, weil ihnen die finanzielle Unterstützung aus den mächtigen Kreisen der Privatwirtschaft zuteil wurde, ohne die sich die „Bewegung“ hätte gar nicht finanzieren lassen.
Die Interessen und Perspektiven haben sich gewandelt, der Natioalstaat für Kapital und Expansion keine Grenze mehr. Heute fließen die Parteispenden gemäß Interessenslage woanders hin.
23:51
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23:49
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