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Comedy-Festival

Bissig-scharfe Wörtersuppe bei Watt’n Hallas

10.10.2012 | 19:00 Uhr
Bissig-scharfe Wörtersuppe bei Watt’n Hallas
Fritz Eckenga gibt den ultimativen Sport-Jahresrückblick.Foto: Ralf Rottmann

Im Herbst wird’s deftig – und nicht nur beim Essen. Beim Festival Watt’n Hallas wird eine ordentliche Kelle Comedy kredenzt: Von Markus Krebs bis Fritz Eckenga, Lisa Feller bis Ganz Schön Feist gibt es gehaltvolles und leicht verdauliches.

Im Herbst wird’s deftig – und nicht nur beim Essen. Beim Festival Watt’n Hallas wird eine ordentliche Kelle Comedy kredenzt, gut gewürzt mit bissig-scharfem Wortwitz. „Wir haben viel für ein junges Publikum im Programm“, verspricht Dieter Kottnik, Veranstaltungsleiter im Fritz-Henßler-Haus. „Aber auch bekannte Größen wie Frank Goosen und Herbert Knebel kommen.“

Comedy

Erster Gast ist am Donnerstag, 25. Oktober, Lisa Feller. Die aufstrebende Comedienne hat ihr brandneues Programm „Der Teufel trägt Pampers“ im Gepäck. Wer den Halloween-Abend lieber lachend verbringen will, kann sich auf Django Asüls Auftritt unter dem anspruchsvollen Titel „Paradigma“ am 31. Oktober freuen. Die „Känguru-Offenbarung“ von Marc Uwe Kling, am 1. November ist ausverkauft.

Heinz Gröning träumt am 10. November von der „Weltrettung XXL“, während Vince Ebert schon die Antwort weiß: „Freiheit ist alles“, behauptet der Wissenschaftskabarettist am 17. November. Sebastian Pufpaff gehört eher in Richtung politisches Kabarett. Mit der schlichten Frage „Warum?“ ergründet er am 24. November die Fragen dieser Welt und Jürgen Bangert rät seinen Zuhörern und allen voran sich selbst am 28. November: „Nimm’s light“.

Aus dem Ruhrgebiet

Herbert Knebel ist mit seinem Affentheater gleich zwei Mal zu sehen: am 27. und 28. Oktober. Das Watt’n Hallas Festival weicht hier ins Dietrich-Keuning-Haus aus. Der erste Veranstaltungstermin ist bereits ausverkauft, für den 28. Oktober gibt es noch Restkarten. Am 9. November erzählt „Ruhrpottjunge“ Markus Krebs von seinen Erfahrungen aus der ersten Wohngemeinschaft. Für sein Programm „Literatur unter Betäubung“ gibt es Restkarten. Der Abend mit Frank Goosen am 13. November ist bereits ausverkauft. Am 22. und 23. November gibt Fritz Eckenga den ultimativen Sport-Jahresrückblick „Klopp kommt nicht“.

Musik

Drei A-Cappella-Gruppen hat Dieter Kottnik für das diesjährige Festivalprogramm verpflichtet. Mit dabei ist das GlasBlasSing-Quintett, die am 8. November ein „Best of“ ihrer letzten neun Jahre präsentieren. Ganz Schön Feist sagen nach 20 Bühnenjahren „Tschüss!!!“. Am 29. November lenken Maybebob die Stimmung gen Weihnachten mit ihrem Programm „Schenken“.

Musiker Stephan Sulke präsentiert am 14. November keine A-Cappella-Lieder, dafür flapsige wie melancholische Stücke von seinem Album „Enten hätt’ ich züchten sollen...“.

Theater und Lesung

Hinter dem Titel Caveman steht eine Schauspieltruppe um Ester Schweins, die das gleichnamige Buch in Soloprogramm für die Bühne umgesetzt haben. „Ich jagen, Du sammeln“ ist am 2. und 3. November zu sehen. Am 20. November laden die Improtheater Emscherblut und Steife Brise zum „Impromatch“ und am 30. November liest Thomas Koch mit dem Poetry-Slammer Mischa Sarim Verollet um die Wette.

Von Maike Rellecke



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