Überwachung
Big Brother hat Dortmund im Griff
14.02.2012 | 11:52 Uhr 2012-02-14T11:52+0100
26 Blickwinkel für den Fußballmeister
Für den Deutschen Fußball-Meister BVB ist gute Technik nicht nur auf dem Platz wichtig. Sondern im ganzen Stadion.
BVB-Sicherheitsfachmann Dr. Christian Hockenjos verweist auf die 26 Kameras - teils mit 360-Grad- und Zoom-Funktion -, die Vorplatz, Strobelallee und die stark genutzten Umläufe im Auge haben. „Mit ihnen haben wir etwaige Bösewichte immer im Blick und können Bildmaterial für die Strafverfolgung an die Polizei liefern.“
Permanentes Modernisieren sei heutzutage unumgänglich, um beispielsweise Fans mit Pyrotechnik zur Verantwortung zu ziehen. Auf zehn Monitoren liefen die Video-Bilder in der hauseigenen Polizeizentrale auf. Und weil die Arbeit der Beamten so wichtig sei, wolle die Polizei im Teamwork mit dem BVB weiteres Geld in die Servertechnik und Speicherfähigkeit stecken. Allein der BVB nimmt dafür rund 30 000 Euro in die Hand.
Dortmund.
Wo man als Bürger von den Augen der Videokameras erfasst wird.
Ob bei McDonald’s, bei C&A oder an einer x-beliebigen Tankstelle. Ob in der Straßenbahn oder am Straßenrand vom Ampelmast herab. Ob im Fitnessstudio oder im Hauptbahnhof: Sie sehen alles - und sind selbst oft kaum zu sehen: die Augen der Überwachungskameras. Sie haben große Teile der Stadt und ihrer Bürger rund um die Uhr im Blick. Beim Kampf für mehr Sicherheit und gegen Kriminalität sind sie kaum wegzudenken. Wo Sie in Dortmund überall gesehen werden - ein Überblick.
hier der Text zur Videoüberwachung in Dortmund
Franz Luthe, Knut Vahlensieck, Peter Ring