Betreiber des Dortmunder Turm-Restaurants macht doch weiter

Der Betrieb des Florianturm-Restaurants im Westfalenpark geht mit neu formierter Mannschaft weiter.
Der Betrieb des Florianturm-Restaurants im Westfalenpark geht mit neu formierter Mannschaft weiter.
Foto: Stephan Schütze
Was wir bereits wissen
Kehrtwende bei Dortmunds höchstgelegenem Restaurant: Der Gastro-Betrieb auf dem Florianturm geht jetzt doch weiter - allerdings nicht wie bisher.

Dortmund.. Kehrtwende bei Dortmunds höchst gelegem Restaurant: Der Betrieb auf dem Florianturm geht jetzt doch weiter. Die Stadt hatte dem Betreiber zum 31. Januar die Kündigung geschickt. Am Freitag versuchte der Geschäftsführer die Irritationen um die Öffnung des Turm-Restaurants auszuräumen.

Die Stadt hatte den Pachtvertrag für die Florian-Gastronomie wegen Zahlungsrückständen zum 31. Januar gekündigt. Auch die bisherigen Mitarbeiter hatten daraufhin die Kündigung erhalten. Der Betrieb geht aber mit neu formierter Mannschaft weiter, erklärte Geschäftsführer Martin Dencker am Freitag auf Anfrage unserer Redaktion.

Der Pachtvertrag mit der Stadt ist kurzfristig verlängert worden. Wie lang, ist unklar. Das sei Thema der noch laufenden Gespräche mit dem Betreiber, heißt es von Seiten der Stadt, die sich ansonsten zu Vertragsangelegenheiten nicht äußern will.

Öffnungszeitendeutlich reduziert

Dencker indes gibt sich optimistisch, dass die Probleme in den Gesprächen ausgeräumt werden können. "Ich glaube, dass es Lösungen gibt und der Geschäftsbetrieb weiter gehen kann." Die Öffnungszeiten sind freilich vorerst deutlich reduziert.

Geöffnet ist nun freitags von 17 bis 22 Uhr, samstags ab 12 und sonntags ab 10 Uhr. Zum Saisonstart im Westfalenpark ab Anfang April sollen die Öffnungszeiten dann wieder ausgeweitet werden, verspricht Dencker. "Und die Qualität des Angebots soll sogar noch gesteigert werden."

Die wichtigsten Fakten zum Dortmunder Fernsehturm:

  • Höhe: 209 Meter
  • Gewicht: 7700 Tonnen
  • Stufen inkl. Leitern: über 900
  • Fundament/Durchmesser: 25 Meter
  • Fundament/Dicke: 2,5 Meter
  • Durchmesser unten: 12 Meter
  • Wandstärke unten: 85 Zentimeter
  • nach oben hin wird der Turm schlanker und dünnwandiger
  • Betreiber: Telekom-Tochter "Deutsche Funkmast GmbH" (DFMG)