Besatzer bleiben - Pinkwart verspricht Änderungen
26.11.2009 | 18:28 Uhr 2009-11-26T18:28:00+0100Dortmund. Die Besetzung des Hörsaals I an der TU Dortmund durch etwa 60 Studenten hält weiterhin an. Ein Angebot der Uni-Leitung, in den benachbarten Hörsaal III zu wechseln, lehnten die Studierenden am Donnerstag ab.
„Wir sind im Bildungsstreik. Und einen Streik muss man auch spüren”, sagte einer der Besatzer. In dem besetzten Hörsaal I finden viele wichtige und gut besuchte Vorlesungen statt.
Mittlerweile haben sich nach Angaben eines Sprechers der Besatzer 1300 Studierende in die Solidaritätslisten eingetragen, um ihre Forderungen zu unterstützen, u.a. die Abschaffung der Studiengebühren, mehr Lehrpersonal, Reform der aktuellen B.A./M.A.-Studiengänge zur Minderung des Leistungsdrucks, Entschulung des Studiums, Ermöglichung eigener inhaltlicher Studienschwerpunkte und mehr Demokratie im Bildungssystem.
Einen Teil dieser auch vom AStA getragenen Forderungen brachte Rektorin Prof. Dr. Ursula Gather gestern in ein Memorandum ein, das 14 nordrhein-westfälische Universitäten im Düsseldorfer Innovationsministerium verabschiedet haben. Im Beisein von Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart wurde verabredet, die während des Bildungsstreiks angesprochenen Probleme zu analysieren und notwendige Veränderungen in die Wege zu leiten.
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