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Beim Zauberer von Oz brennt’s

06.11.2012 | 07:00 Uhr
Beim Zauberer von Oz brennt’s
Désirée von Delft Andreas Ksienzyk Rainer Kleinespel Randolph Herbst Bettina ZobelFoto: Birgit Hupfeld

Auf eine magische Reise lädt das Kinder- und Jugendtheater (KJT) Schulklassen und Familien in der magischen Weihnachtszeit ein: Das bekannte Märchen „Der Zauberer von Oz“ feiert Premiere.

Auf eine magische Reise lädt das Kinder- und Jugendtheater (KJT) Schulklassen und Familien in der magischen Weihnachtszeit ein: Das bekannte Märchen „Der Zauberer von Oz“ kommt mit eigens komponierter Countrymusik, Spezialeffekten und Videoprojektionen auf die Bühne des Schauspielhauses.

„Wir versuchen, eine große ,Christmas-Show’, wie man wohl im Amerikanischen sagen würde, auf die Bühne zu bringen“, beschreibt es Andreas Gruhn. Der Leiter des KJT inszeniert das Weihnachtsmärchen nach dem Buch von Lyman Frank Baum.

Bekanntschaft mit Vogelscheuche

Dabei soll es aber keinesfalls um Effekthascherei gehen. „Einen Saal mit 500 Kindern zum Schreien zu bringen, das kann jeder“, findet er. „Die Kunst ist, die Kinder dazu zu bringen, sich auf die Geschichte einzulassen und durchzuhalten.“

Das gelingt mit Spannung. Schließlich ist die Reise des Mädchens Dorothy ein Abenteuer, in dem es die Bekanntschaft einer sprechenden Vogelscheuche macht, einen furchtsamen Löwen kennenlernt und immer wieder den Fallen der bösen Hexe des Westens mit ihrem Affen Goggo zu entwischen.

Zur Spannung tragen auch die Spezialeffekte bei. „Häuser fallen um, es regnet, es schneit und es brennt“, verrät Andreas Gruhn. Volker Köster, der für die Videoprojektionen zuständig ist, verdeutlicht Dorothys Reise mit unterschiedlichen Landschaftsaufnahmen. „Die Reise startet in Kansas, im Westen Amerikas, dann kommt Dorothy in eine Traumwelt.“

Auch musikalisch geht’s in den wilden Westen von Amerika: „Country, Jazz, Blues, Ragtime und Rockabilly“, umreißt der Regisseur die Genres. Aber auch der Klassiker der Geschichte „Somewhere Over The Rainbow“ wird als Ballade zu hören sein. „Die Musik spielt bei dieser Produktion eine ziemlich große Rolle. Neun Lieder haben wir für das Stück produziert, die man anschließend auch auf CD mit nach Hause nehmen kann“, verspricht Andreas Gruhn. Die eingespielten Stücke werden dann mit Live-Gesang auf der Bühne kombiniert.

Rührende Momente

Insgesamt dürfen sich sowohl Kinder als auch Erwachsene auf eine lustige Aufführung freuen, nachdem in den letzten beiden Jahren mit „Das kalte Herz“ (2010) und „Die schöne Wassilissa“ eher düstere Märchen gespielt wurden. „Der Zauberer von Oz spricht ganz andere Gefühlsbereiche an, aber es wird auch sehr rührende Momente geben“, erzählt Gruhn.

Maike Rellecke



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