Bei Continental stehen Zeichen auf Sturm
22.09.2010 | 18:36 Uhr 2010-09-22T18:36:00+0200
Dortmund.Die Mitarbeiter des Unternehmens Continental stellen sich auf einen harten Kampf um ihre Arbeitsplätze ein. Wie berichtet, plant der Konzern im Dorstfelder Werk rund 600 Stellen zu streichen - zählt man die Leiharbeiter hinzu, fallen sogar fast 800 Arbeitsplätze weg.
Einen Vorgeschmack lieferte der Betriebsrat bereits am vergangenen Wochenende, als man der Geschäftsführung Überstunden verweigerte. „Es brummt“, sagt die Betriebsratsvorsitzende Kirsten Vörkel. Und das Verweigern von Mehrarbeit „ist der Druck, den wir aufbauen können“.
Zwei Konzepte zur Auswahl - aber keines, das dem Standort nutzt
Zwei Konzepte, so der erste Bevollmächtigte der IG Metall Dortmund, Hans Jürgen Meier, habe die Geschäftsführung vorgestellt: Im ersten Fall verlöre das Werk 447 der derzeit 1041 Mitarbeiter, im zweiten 627. Hinzu kämen jeweils noch 170 Leiharbeiter. Meiers Lebenserfahrung sagt ihm, wonach sich die Auswahl richtet: „Wenn Ihr das fresst, was wir Euch vorlegen, werden es 447, wenn nicht 627. Davon werde man sich nicht ins Bockshorn jagen lassen.
Fest stehe, dass im Werk in den vergangenen Jahren viele Fehler gemacht worden seien. Allein die Tatsache, dass dort innerhalb der vergangenen fünf Jahre vier Geschäftsführer ihr Glück versucht hätten, spreche nicht für eine erfolgsversprechende Strategie. Die verlangen die Arbeitnehmervertreter aber.
Es gab mal Platz für 2000 Mitarbeiter
Eine, die sich möglichst so ausprägt, dass man die 1000 Jobs an Ort und Stelle behält. Der Standort sei insgesamt viel zu groß für die Restmenge der Mitarbeiter, von denen es mal 2000 auf der Fläche gab. Die Fixkosten setzten den Standort unter Druck.
Die Arbeitnehmervertreter wollen nicht blauäugig sein, aber zur Taktik gehört erstmal, dass der Konzern für andere Arbeit sorgen soll - wenn er schon welche abzieht. Meier: „Den Kollegen ist egal, was sie produzieren. Die würden zur Not auch Kondome stricken.“ Hauptsache, ihre Arbeitsplätze würden erhalten. „Continental spricht immer von einer zukunftsfähigen Produktion. Gute Philosophie - dann sollen sie die mal in Dortmund umsetzen.“
Kirsten Vörkel sieht mit dem Versprechen des Konzerns, hier ein Kompetenzzentrum aufzubauen, das rettende Ufer für die verbleibenden Arbeitnehmer noch längst nicht erreicht. „Wir wollen Ersatzarbeitsplätze“, sagt sie - das sei die allererste Forderung, noch bevor man in die Gespräche über einen Sozialplan/Interessenausgleich gehe.
Man hat den Eindruck, als könne an der Dorstfelder Arminiusstraße schnell der Hammer fallen.
12:10
@13
Ich muss mich doch immer wieder wundern was für Unterbelichtete Menschen sich in solchen Foren wichtig tun. Mir geht es alleine um meinen Job und darum was ich seit über 20 Jahren für diese Firma geleistet habe. Und dann komm ein solcher Dummschwätzer und macht hier einen auf Dicke Hose mit Beiträgen die vor Doofheit nur so triefen. Und was haben sie denn gegen Fussball ? Wohl Schalker was ? Oder 2linke Füße ?
12:00
@ 14
***** gleich: Im Hintern
11:58
@ 12 Benno
Nachtrag zu Absatz 3: Die Bundesregierung kann sich auch nicht um internationale Grundsatzfragen kümmern, da die Aussenpolitik derzeit im ***** ist.
11:34
@ 11 von caki69
So wie Sie kann nur jemand kommentieren, der vom ständigen Fußball verblödet wurde.
Wie im alten Rom:
Brot und Spiele (= Fußball) für das Volk!
11:17
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11:10
Kann das sein das du schwer einen an der Pfanne Hast ?
10:46
Mal ehrlich, wen interessieren derartige Nachrichten denn wirklich? Wen interessiert die Angst der Betroffenen? Es interessiert nicht wikrlich jemanden, außer, die Betroffenen selbst!
Doch auch diese wissen gar nicht, was ihre Zukunft wikrlich sein wird. Diese halten sihc vermutlich noch für so überheblich, dass sie meinen, sie fänden ruckzuck wieder einen neuen und gut dotierten Arbeitsplatz. Das wird doch immer gebetsmühlenartig behauptet: Wer arbeiten will, der findet auch Arbeit. Klar findet er evtl. Arbeit aber wie sieht es mit dem Lohn aus? Wer von den Betroffenen Glück hat wird evtl. Hartz IV Aufstocker. Ende Gelände! Oder fällt nach 12 Monaten ALG I ab in Hartz IV. Welche menschenverachtende Zukunft durch die ARGEn auf die Betroffenen wartet, das könnne sie sich bis jetzt nicht in ihren kühnsten Träumen erträumen!
Aber wie gesagt, WEN interessiert es was mit den Conti-Mitarbeitern passiert. Die, die noch (!) Arbeit haben, glauben, mich betrifft das nie, mein Job ist mir sicher und was gehen mich die Anderen an?!
Anschließend wendet sich jeder wieder der mittlerweile fast täglichen Volksverdummung zu, dem Fußball.
Merkt ihr da draußen eigentlich gar nichts mehr?!?
Ihr werdet Tag für Tag mit dummem Fußball zugedrüöhnt, habt den Kopf für nichts anderes mehr frei, nur noch für arbeiten und Fußball. Jeden tag Fußball, Fußball, Fußball.
Ihr da draußen sollt mit dem ewigen Fußball nur abgelenkt werden. Ihr sollt nicht mitbekommen, dass die nächsten zur Guillotine geführt werden!
Bis IHR an die Reihe seid! Dann schreit Ihr laut um Hilfe, wollt Hilfe von den Anderen, Ihr demonstriert und streikt. Aber kein Pardon dann mit Euch! Ihr habt Euch vom ewigen Fußball dermaßen blenden lassen, dass für Euch dann ebenfalls niemand mehr Interesse zeigt!
Wacht endlich alle auf!
Der nächste an der Guillotine kannst morgen auch schon DU sein!
10:29
Hirnjobs werden auch ausgelagert, siehe IKEA. NIEMAND ist heute mehr sicher, ausser Politiker und die anderen hohen Herren. Arbeitsplätze werden rund um die Welt verlegt, aber die (obere) Verwaltung bleibt hier, solange man noch genug Steuergeschenke bekommt. Ein rumänischer Geschäftsführer ist bestimmt auch billiger als ein deutscher, aber soweit geht es dann ja doch nicht. Das viele Jobs in die neuen EU-Mitgliedsstaaten verlagert werden mit SUbventionszahlungen, die u.a. die Leute bezahlen, die dadurch ihre Jobs verlieren, war doch klar. Nur, muss man dazu seine Zutimmung geben, als Politiker. Da könnte man in der EU dann einfach Nein, so nichtsagen. ( Zitat aus dem Amtseid von Kanzler/in, Minister usw :Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden...). Wohl kaum. Aber da stecken ja ganz andere Interessengruppen hinter, Lobbyisten und Grosskonzerne. Und wenn der Wähler dann falsch wählt oder gar nicht, hat er mal wieder nichts verstanden.
08:48
Muskeljobs gehen nach Osten, nur die Hirnjobs bleiben. Schlecht für Muskelmänner.
08:34
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