Bau der Nordspange kostet bis zu 25 Millionen Euro

Sie soll die Nordstadt entlasten - und vor allem den in Ost-West-Richtung fließenden LKW-Verkehr am Borsigplatz und auf der Mallinckrodtstraße verringern. Mit dem Bau der Nordspange könnte die Stadt alle Gewerbegebiete zwischen Eving und der Nordstadt verbinden. Wir beantworten die wichtigsten Fragen und zeigen den geplanten Verlauf.

Dortmund.. Wo soll die Nordspange verlaufen?

Der Begriff Nordspange ist nur ein Arbeitstitel für eine neue Straßenverbindung. Sie soll ungefähr in Höhe des Freibades Stockheide von der Brackeler Straße quer über das Gelände der Westfalenhütte führen und dort ein neues Gewerbegebiet erschließen. Dieser Abschnitt muss noch gebaut werden.
Über die Hildastraße stößt die Nordspange auf die Bornstraße. Von dort geht es über Teilflächen der Kleingartenanlage Am Waldfried bis zur Burgholzstraße. Auch dieses Teilstück muss neu gebaut werden. Über die Dammstraße erfolgt der Anschluss an die Evinger Straße und weiter über die Seilerstraße zur Lindenhorster Straße/ Pottgießerstraße. Um Seiler- und Pottgießerstraße zu verbinden, muss eine Bahnunterführung gebaut werden. Im weiteren Verlauf fahren LKW über Pottgießer- und Weidenstraße, erreichen so die Lindbergstraße und schließlich die Emscherallee (L 609).