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Ausgehungerte Tiere vor dem Tod gerettet

04.01.2009 | 19:52 Uhr

Etliche Kleintiere brachten am Samstag Mitglieder der Tierschutzgemeinschaft Arche 90 von einem total verwahrlosten Grundstück an der Derner Straße in Kirchderne in Sicherheit.

Vor dem Tod gerettet: Gaby Bayer von Arche 90 mit Hühnern, Enten, Kaninchen in Transportkörben. (Foto: Michael Printz)

19 Hühner, drei Enten und vier Kaninchen kamen in mehrere Transportboxen und wurden umgehend von den Arche-90-Helfern in einen sauberen Stall gebracht.

Ein Muli, ein Pony, sechs Hängebauchschweine und vier Kamerunschafe sollen nach einem Beschluss der vor Ort anwesenden Tierärztin vom Veterinäramt zurzeit noch auf dem Gelände bleiben. Die zum Teil bis aufs Skelett abgemagerten Tiere, die von den Tierschützern in Quarantäne auf einen Bauernhof gebracht wurden, sollen - so Arche-90-Vorsitzende Heike Beckmann - untersucht und mit Spezialfutter wieder aufgepäppelt werden.

Arche 90 war von Anwohnern auf den verwahrlosten Zustand der Tiere bereits am Freitag aufmerksam gemacht worden. Gaby Bayer von Arche 90 über das erschreckende Bild: "Sie liefen auf dem gefrorenen Boden, es gab für sie kein Wasser, kein Futter und keine schützende Unterkunft gegen die Kälte". Hunde und Katzen, die ebenfalls auf dem Grundstück nahe der Autobahnbrücke entdeckt worden waren, machten nach Aussagen der Arche-90-Mitglieder noch "einen weitgehend gepflegten Eindruck".

Die Eigentümerin der Tiere bekam vom Veterinäramt die Auflage, die Anlage umgehend in Ordnung zu bringen und eine artgerechte Haltung sicherzustellen.

Von Joachim vom Brocke

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Kommentare
05.01.2009
22:53
Ausgehungerte Tiere vor dem Tod gerettet
von Diana | #1

Ja da sieht man es mal wieder. Tiere werden vernachlässigt wegen Überforderung des Menschens. Schade das es die armen Geschöpfe immer trifft die sich nicht wehren können. Wo fängt Tierschutz an und wo ist die Grenze?
Wir haben auch zwei Second Hand Hunde von der Windhundhilfe in Not. Wir hätten auch Platz für vier. Aber es ist so das wir finden man muß den Tieren gerecht werden. Und da ist weniger manchmal mehr....

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